Positive Umfrageergebnisse für die CSU: Am Donnerstag veröffentliche Ergebnisse bescheinigen der Partei 50 Prozent der Wählergunst. Ministerpräsident Beckstein zeigt sich für die Landtagswahl Ende September zuversichtlich.
Die CSU befindet sich einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst wieder im Aufwind. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung liegt die CSU in Bayern derzeit bei 50 Prozent. Anfang Juni waren es nur 49 Prozent. Bei der Wahl im Jahr 2003 hatte die Partei noch 60,7 Prozent erreicht.
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Nach Ansicht des bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU) hat die Partei ihr Stimmungstief überwunden. Es sei "absolut sicher", dass die CSU bei der Landtagswahl Ende September bei 50 Prozent "plus x" liegen werde, sagte Beckstein. Auch CSU-Chef Erwin Huber betonte, alle Zeichen zeigten "ganz eindeutig nach oben". Bis zur Wahl sei trotzdem noch eine "große Aufgabe" zu erbringen.
Die SPD könnte der Umfrage zufolge mit einem Ergebnis von 20 Prozent rechnen, wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre. Damit erreichten die Sozialdemokraten den gleichen Wert wie im Vormonat.
Auch Becksteins Umfragewerte sind gestiegen
Die Grünen verschlechterten sich im gleichen Zeitraum von neun auf acht Prozent. FDP und Linkspartei kämen mit jeweils fünf Prozent unverändert in den Landtag. Dagegen liegen die Freien Wähler in der Umfrage nur bei vier Prozent und würden den Sprung ins Parlament nicht schaffen. Im Juni waren sie noch auf die nötigen fünf Prozent gekommen.
Auch die Umfragewerte für Beckstein haben sich der Untersuchung zufolge verbessert. Der CSU-Politiker konnte seinen Vorsprung vor SPD-Spitzenkandidat Franz Maget ausbauen. 55 Prozent der Befragten gaben Beckstein als bevorzugten Ministerpräsident an, 24 Prozent votierten für Maget. Im Juni hatte Beckstein noch 49 Prozent an Zustimmung bekommen, Maget 28 Prozent.
Die Umfrage stammt von der GMS Dr. Jung Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung im Auftrag des Fernseh-Magazins "Sat.1 17:30 live für Bayern". Befragt wurden rund 1000 Bürger am 8. und 9. Juli 2008.
Beckstein räumte ein, im Frühling habe die CSU in einem Umfragtief gesteckt. "Ich verhehle nicht, dass wir im März und April stürmisches Wetter gegen uns hatten. Das hat man mir wohl sogar angesehen, das hat mich mitgenommen", sagte er. Jetzt sei er aber überzeugt, dass die CSU bei der Landtagswahl ein Ergebnis oberhalb der 50 Prozent-Marke erreichen werde.
Auf die Frage, ob er bei einem Resultat von 48 Prozent zurücktreten werde, antwortete Beckstein: "Das werden Sie nicht erleben. Es geht um die Frage 51, 52 Prozent." Die bayerischen Wähler wollten am Wahltag keine "Zitterei wie in Hessen".
Huber betonte, die CSU sei habe ein "klares Ziel" und sei "hoch motiviert". Dennoch sei bis zur Wahl noch viel zu tun. "Jetzt ist Einsatz- und Kampfbereitschaft gefragt", sagte er. Von dem Parteitag Mitte Juli erwarte er "ein starkes Signal" zum Start in die letzten Monate des Wahlkampfes. Die CSU trifft sich am 18. und 19. Juli in Nürnberg zum Delegiertentreffen.
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(ddp/dgr)
Die neueste Antwort
Mir persönlich geht das gegen den Strich.
Ob Politikerinnen und Politiker heucheln oder nicht, können letztlich diese nur selbstkritisch feststellen. Wobei wir WählerInnen durchaus fragen sollten, bei welchen PolitikerInnen wir ausreichende Fähigkeiten zur Selbstkritik feststellen können.
Zum Beispiel könnten wir fragen, ob CSU-Bundespolitiker offen zugeben, dass sie in der Abstimmung für die Abschaffung der Pendlerpauschale einen Fehler gemacht haben. Ich habe bis jetzt von solcher Selbstkritik nichts vernommen, aber vielleicht weiß "1968neindanke" ein Textzitat, dem ich dies entnehmen kann.
Also: (1968neindanke hat es kategorisch festgestellt!) CSU'ler heucheln nicht. Also auch nicht ein kleines bißchen. Wenn CSU'ler also nicht heucheln, also auch nicht ein kleines bißchen, dann meinen sie alles ernst - auch dies ist ein Detail einen Rezeptionsprozesses - und wenn CSU'ler alles ernst meinen, uups, dann wirds aber ernst!
Dann heuchel ich doch lieber ein wenig Betroffenheit!
@ teranova: sie kopieren Ihren Heuchelspam überall hin, da kommt man mit widersprechen gar nicht nach...
Also auch hier:
Beckstein und Huber und Co heucheln nicht!
Allerdings können Sie mir Ihre Einschätzung bezüglich Herrn Hans Magath mitteilen. Er ist ja jetzt auch für die Pendlerpauschale, jetzt wo sich Beckstein und Huber wohl langssam durchsetzen. Ist das auch Heucheln?
Für zukünftige Referenz: die NeulandsCSUHeuchler im Südcafe, nur für Sie
verheuchelt kann ich leider nicht gelten lassen. Vielleicht wirds ja was beim nächsten Versuch.
mfg nh100
Kein einziger CSUler hat es bisher gewagt, zu behaupten, dass Beckstein, Huber und Co nicht verheuchelt wären, da dies ebenfalls veheuchelt wäre und jedermann dies sofort sehen könnte.
Warum verteidigen Sie den Beckstein, Huber & Co nicht gegen die vorgeworfene Heuchelei?
wird Euch Euer Scheinriesendasein auf Dauer nicht peinlich?
Vor den Wahlen wird jedesmal wieder groß vom Verfall bzw Untergang der CSU / dem ganz ganz sicheren (diesmal klappts bestimmt!) Machtwechsel oder der unglaublich erstarkten Opposition (wartet nur, bis die Bayern SPD ihr Potential entfaltet / die Linken im Landtag einziehen / Gabi mit den FW die Wende einleitet) geträumt - nur um dann nach der Wahl wieder von einer 50+x CSU düpiert und vorgeführt zu werden. Ich mein, ich gönn Euch Eure Neigung ja irgendwie, aber müsst Ihr die jedesmal derart öffentlich zelebrieren? Oder gehts eh schon nach der Prämisse "ist der Ruf erst ruiniert..."?
Fragen über Fragen...
In diesem Sinne, nehmt es auch diesmal nicht so schwer, wenn der bayerische Wähler wieder für eine Schwarze bzw. im schlimmsten Fall für eine Schwarz-Gelbe Regierung sorgt (wobei letzteres in Euren Augen ja bereits einen erdrutschartigen Sieg für die Opposition bedeuten würde - nicht wahr?). Einfach wieder aufs nächste mal hoffen, da klappts dann ganz, ganz, ganz bestimmt! Wirklich!
;) mfg nh100
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