Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt laut SZ eine stellvertretende Regierungssprecherin mit CSU-Parteibuch: die Journalistin Sabine Heimbach.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (Donnerstagsausgabe) wird die gelernte Journalistin Sabine Heimbach Mitte Januar zur Stellvertreterin von Regierungssprecher Ulrich Wilhelm aufrücken. Darauf haben sich Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer verständigt.

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Seehofer hatte während der Koalitionsverhandlungen auf einen solchen Posten bestanden. Merkel hatte damals eingewandt, ihr erster Sprecher Ulrich Wilhelm sei als Münchner ja schon ein CSU-Mann.

Seehofer aber hatte klargestellt, dass Wilhelm von ihr bestellt sei - und die CSU auf eine eigene Vertreterin im Kreise der Regierungssprecher bestehen werde. Heimbach werde "auf Augenhöhe" mit dem FDP-Mann Christoph Steegmans Wilhelm vertreten und für die Regierung sprechen, hieß es nun in CSU-Parteikreisen.

Heimbach hat im Sprecherstab der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und später bei Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann Erfahrung gesammelt.

Nach der Geburt zweier Kinder arbeitete sie unter anderem für die Berliner Journalistenschule und die Konrad-Adenauer-Stiftung. Derzeit noch ist sie Pressesprecherin der CSU-Frauen-Union.

Heimbach kam in Münster zur Welt, studierte in Bonn Jura und Geschichte, ihre Ausbildung machte sie in der Zeit des Mauerfalls beim Radiosender RIAS in Berlin.

Die 47-Jährige, die der CSU angehört, wird ihren Dienst am 18. Januar in Berlin antreten.

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(sueddeutsche.de/odg)