Umfrage-GAU für die CSU: Zehn Tage vor der bayerischen Landtagswahl sieht eine neue Erhebung die Christsozialen bei nur noch 47 Prozent. Damit könnte die Partei zwar wohl alleine weiter regieren - die Mehrheit der Bayern lehnt das aber ab.
50 + x ade: Zehn Tage vor der Landtagswahl in Bayern sieht eine Erhebung von Infratest dimap für die ARD die CSU nur noch bei 47 Prozent der Wählerstimmen. Gegenüber der Landtagswahl von 2003 würde das einen Absturz von mehr als 13 Prozentpunkten bedeuten.
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Ministerpräsident in Nöten: Günther Beckstein steht vor einer schwierigen Wahl (© Foto: dpa)
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Ihre absolute Mehrheit im Landtag könnte die Regierungspartei der Umfrage zufolge dennoch knapp verteidigen: Demnach kämen alle Oppositionsparteien zusammen auf 45 Prozent, darunter die SPD mit 21 Prozent und die Grünen mit neun Prozent. Die FDP würde mit acht Prozent nach 14 Jahren wieder in den Landtag einziehen. Auch die Freien Wähler würden erstmals in der Landesgeschichte mit sieben Prozent den Sprung ins Maximilianeum schaffen. Die Linke kommt der Umfrage zufolge nur auf 4 Prozent und würde damit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Allerdings wünschen sich nur noch 38 Prozent der bayerischen Wähler eine Alleinregierung der CSU. Eine Mehrheit von 54 Prozent plädiert den Meinungsforschern zufolge für eine Koalition in Bayern.
Erst am Mittwoch hatte eine Forsa-Umfrage für Antenne Bayern und Stern die CSU noch bei 50 Prozent gesehen. Zuvor lagen die Umfragewerte der Christsozialen bei 49 Prozent.
Die CSU regiert in Bayern seit 1962 alleine, seit 1970 fiel sie bei keiner Landtagswahl unter 50 Prozent. Vom Ergebnis der Wahl am Sonntag kommender Woche wird vermutlich auch die Zukunft der vor einem Jahr angetretenen CSU-Führungsspitze aus Ministerpräsident Günther Beckstein und Parteichef Erwin Huber abhängen.
Erst gestern hatt der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber bei einem Wahlkampfauftritt vor einem Ergebnis von weniger als 50 Prozent gewarnt. 49 Prozent seien "nicht der Mythos der CSU", wie ihn alle CSU-Chefs und Ministerpräsidenten hochgehalten hätten. Eine Koalitionsregierung sei "das Schlimmste, was passieren kann", sagte Stoiber.
Der Umfrage zufolge büßte Beckstein im Vergleich zum Juli um elf Prozentpunkte an Zustimmung ein. Ihn würden noch 47 Prozent der Menschen in Bayern direkt wählen, falls dies möglich wäre. Für seinen SPD-Herausforderer Franz Maget sind 23 Prozent, ein Punkt weniger als im Juli.
Für die Umfrage waren von Montag bis Mittwoch 1000 Wahlberechtigte in Bayern telefonisch befragt worden.
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(sueddeutsche.de/Reuters/AFP/ddp/AP/aho)
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Der kleine Wahlhelfer für den "anständigen Bayern": www.bayernwahlen.de
Wenn wir doch mal ehrlich sind, dann ist die CSU nicht gerade aufgefallen mit einer Vielzahl an Themen für den Wahlkampf. Wir haben da nur die Pendlerpauschale, die durchschaute der Wähler aber, ansonsten gab es nur leere Versprechungen, Beschimpfungen der politischen Gegner (FDP, DIE LINKE, SPD und FW). Es gab durchaus Momente, in denen sie mit konservativer Politik (Innere Sicherheit (U-Bahn-Schläger),etc.) etwas hätten machen können, aber diese versäumten sie. Im Prinzip verwundert es mich nicht, dass die letzte Umfrage so heftig ausfiel.
Natürlich kann man fragen, was waren denn die thematischen Überzeugungen der SPD oder der FW?
Da sah es ebenso lahm aus, aber trotzdem schafften sie es Punkte zu machen.
...die Abschaffung der Einparteiendemokratie in Bayern, das wär schon was.
Dabei müssten alle Putinfreunde hier im Forum doch ebendiese vehement verteidigen.
Tschau Erwin!
Pack schon mal den Schüttelschorschi ein...
kommt rein!!! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche !! Und dann ist Schluss mit Lustig in der CSU. Ich bin heute schon gespannt was bei einer erzwungenen Koalition der CSU so alles ans Licht kommt (vielleicht noch ein Stilblüten aus der CSU "heiligen" Ära FJS). Aber ich denke da werden dann ganz schnell die Schreddermaschinen angeworfen und laufen dann zwei Wochen nonstop durch...;-)
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