Eigentlich sollte Generalsekretärin Haderthauer für den Neuanfang der CSU stehen. Ihre Attacke gegen SPD-Chef Beck ist ein Rückfall in dümmste Stammtischrhetorik.
Als Erwin Huber und Günther Beckstein Edmund Stoiber stürzten, entschieden sie sich zu diesem Schritt, weil sie den Absturz der CSU fürchteten, Stoibers Alleinherrschertum nicht mehr ertragen und die Partei öffnen sowie stärker beteiligen wollten. Zu der Öffnung gehörte auch die Ernennung der Generalsekretärin Christine Haderthauer.
CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer erweist ihrer Partei derzeit keinen Gefallen. (© Foto: AP)
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Sie sollte der CSU ein neues Gesicht geben - modern, weiblich, aufgeschlossen. Doch was sie da an Neuem und Erfrischendem aufzubauen versuchte, hat Haderthauer jetzt selbst eingetreten. Ihre Attacke gegen den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck ist ein Rückfall in dümmste Stammtischrhetorik vergangen geglaubter Zeiten.
Haderthauer entlarvt sich damit nicht nur als nervöse Wahlkämpferin. Sie zerstört das Bild von sich selbst. Was bislang zwar hie und da ein bisschen unsicher, aber auch authentisch erschien, wirkt wie aufgesetzt, wenn sie dermaßen überzieht in ihren Angriffen auf den politischen Widersacher.
Das mag ihr bei eingefleischten Antikommunisten Beifall einbringen. Aber in der liberalen Mitte der Gesellschaft, dort, wo gerade sie für die CSU auch punkten möchte, wird derlei zum Rohrkrepierer.
Sicher, die SPD macht keine sonderlich gute und keine besonders glaubwürdige Figur im Umgang mit der Linkspartei. Trotzdem hat es nichts mit Heuchelei zu tun, wenn Kurt Beck ein ehemaliges Stasigefängnis besucht, um der Opfer zu gedenken.
Dass Beckstein und Huber Haderthauer jetzt mit unterstützenden Erklärungen zur Seite springen, zeigt deshalb nur, dass ihre Generalsekretärin die Hilfe nötig hat. Punkte im Wahlkampf sammelt man anders. Die Grenze des guten Geschmacks sollte auch in Bayern bekannt sein.
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(SZ vom 20.8.2008/bica)
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Die neueste Antwort
Also Sie können Ross und Reiter nicht nennen und geben als Quelle google an.
@ Hohn1951
Mit dieser Begründung könnte also irgenwer auch mit Nazis zusammenarbeiten? Für alle Wähler und Mitglieder können Sie hier Ihre Hand ins Feuer legen?
Komisch, dass Sie und der Freisinger nicht mal einen einzigen nennen können.
Grober Unfug, was Sie hier betreiben, auf meine Fragen sind sie auch nicht eingegangen bzw. Sie konnten sie nicht beantworten.
Was soll der Unsinn, das können Sie mit Google innerhalb von 10 Sekunden selber überprüfen.
Das dürfte selbst für einen CSU'ler keine unüberwindbare intellektuelle Hürde darstellen, oder ?
Ich habe und wolte nichts reinwaschen, aber an einer sinnvollen Diskussion haben Sie ja kein Interesse, sie betreiben hier doch nur Wahlkampfhilfe für die CSU, zumindest legt die Dürftigkeit Ihrer Argumentation diesen Schluss nahe.
Das sind keine Thesen sondern historische Tatsachen.
Ich möchte beim dem ganzen Geschrei der CDU/CSU, daß die böse SPD nun wieder mit SED-Kommunisten zusammenarbeiten würde, daran erinnern, daß genau diese Parteien selbst nicht besser sind, denn sie hatten Nazi's in hohen Parteiämtern.
----------------ZITATENDE--------------
Dann können Sie sicher problemlos Ross und Reiter nebst Quelle nennen.
Und Sie geben zu, dass es eine Sauerei ist, dass die SPD mit der SED zusammenarbeiten will - obwohl sonst aber niemand eine gleichgeartete Zusammenarbeit mit den Nazis plant?
Sie wollen mit dieser Argumentation also die SPD reinwaschen und deren Zusammenarbeit beschönigen und herunterspielen. Und tun dies mit irgendwelchem, angeblichen "Nicht-Besser-sein" von anderen.
Sie merken schon, dass Ihr "Vergleich" nicht nur hinkt, sondern bereits im Rollstuhl sitzt - zudem vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
Ach ja - vorhin sah ich jemanden der bei rot über die Ampel lief - darf deshalb die Frau Y endlich ihr Wort brechen?? Die sind doch auch alle nicht besser....
Das sind keine Thesen sondern historische Tatsachen.
Ich möchte beim dem ganzen Geschrei der CDU/CSU, daß die böse SPD nun wieder mit SED-Kommunisten zusammenarbeiten würde, daran erinnern, daß genau diese Parteien selbst nicht besser sind, denn sie hatten Nazi's in hohen Parteiämtern.
und - was schließen Sie daraus?
@ Freisinger - auch von Ihnen würde ich gerne wissen, was Sie uns damit sagen wollen.
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