Das Regierungsbündnis in Bayern ist noch keine Woche alt. Doch FPD-Chefin Leutheusser-Schnarrenberger sieht bereits Bereiche, in denen es zwischen ihrer Partei und der CSU Streit geben könnte.
Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht in der Ausländer- und in der Sicherheitspolitik Konfliktpotenzial innerhalb der Koalition mit der CSU im Freistaat.
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FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Ministerpräsident Horst Seehofer: Die neuen bayerischen Koalitionäre haben nicht alle Streitfragen geklärt. (© Foto: dpa)
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Die Bereiche Migration und Ausländerpolitik seien in der Koalitionsvereinbarung nicht ausführlich behandelt worden, sagte sie im Deutschlandradio Kultur. Bei diesen Themen, die weniger im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stünden, sehe sie "ein Potenzial, wo unterschiedliche Meinungen sind". Es werde nicht immer einfach sein, dort zu einem gemeinsamen Handeln zu kommen.
Keine Einigung erwartet Leutheusser-Schnarrenberger in der Frage eines Einsatzes der Bundeswehr im Inneren. Die FDP lehne einen solchen Einsatz im Grundsatz ab, auch die Änderung von Artikel 35 des Grundgesetzes für ein Aufweichen der Amtshilfe.
"Und dann greift die Bundesratsklausel auch hier in Bayern, die man natürlich nicht bei jedem Themenfeld immer gleich zieht - nach dem Motto: keine einheitliche Meinung, Enthaltung im Bundesrat", sagte die FDP-Landeschefin. Das seien so grundsätzliche Fragen, "dass wir hier, wenn die Grundgesetzänderung im Raum steht, nicht zu einer gemeinsamen Haltung kommen werden in Bayern".
Insgesamt aber lobte Leutheusser-Schnarrenberger die schwarz-gelbe Koalitionsvereinbarung in Bayern. Sie trage in der Innen-, Wirtschafts- und Bildungspolitik eine liberale Handschrift. Es sei auch ein "kleiner Wink mit dem Zaunpfahl" für den Bund, dass FDP und CSU "eine doch ganz vernünftige Koalitionsvereinbarung zustande bringen mit einer klaren Haltung in der Innen- und Rechtspolitik".
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(ddp-bay/gal)
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Die neueste Antwort
Was soll denn diese Streitprognose?
Hat jetzt die SZ den Fadem verloren? Frau Leutheusser-Scharrenberger (der Name gefällt mir, er hat etwas Lautmalerisches) und mit ihr die ganze FDP ist seit Jahrzehnten in Bund und vielen Ländern sehr koalitionserprobt. Daß sie als Chefin der Landes-FDP nun schon früh auf diese differenten Themenfelder hinweist, ist doch richtig. In der CSU wissen die meisten doch nach fast einem halben Jahrhundert Alleinherrschaft nicht mehr, was das heißt, in einer Koalition zu stecken und die Erfahrung vom Bund will man wohl nicht wissen.
Was hier SLS (ist so doch kürzer) vorlegt, ist nichts anderes als eine Nachhilfestunde für die CSU in Bayern.
Lieber Herr Seehofer,
Bitte erklären Sie
Verantwortung übernehmen ....
Köpfe rollen
nach der Wahl
kurze Zeit später ..
Erhält diese Politikerin
den Posten des Sozialministers ?
Wird die Forderung nach Verantwortung
für ihr Tun
wieder aufgehoben?
Lieber Herr Seehofer,
wie un- sozial ist die CSU - Führung
wenn der Posten "Sozial-Minister"
an die Frau Hadert.... geht. ?
die ihre persönliche un - soziale Haltung öffentlich gemacht hat -
in der Vergangenheit ...
Ist es Seehofer-Strategie ?
CSU-Strategie ?
wir wollen
einen Sozial-Minister
der sich sozial-verpflichtet fühlt -
und für sich für die Rechte der Menschen
für unsere Rechte einsetzt.
Alles andere muss weg