CSU-Chef Erwin Huber weist Postenjäger in die Schranken und ist zuversichtlich, dass seine Partei die Wahlen gewinnen wird.
CSU-Chef Erwin Huber sieht in seiner Partei wenig Chancen für ehrgeizige Jüngere, die auf Posten schielen. "Wer sich hervortut, der wird bestimmt nicht vorne sein", sagte Huber in einem Interview der Bild auf die Frage nach einem Machtkampf zwischen den 40- und 50-Jährigen in der CSU.
CSU-Chef Erwin Huber sieht optimistisch in die Zukunft. (© Foto: ddp)
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Auf absehbare Zeit sieht Huber die Führungsspitze durch sich und Ministerpräsident Günther Beckstein gut besetzt: "Günther Beckstein und ich führen eine große, starke Partei in eine erfolgreiche Zukunft". Zweifel an einem klaren Sieg der CSU bei der Landtagswahl in Bayern im September habe er nicht, versicherte der Parteichef.
Mit Blick auf die Uneinigkeit mit der CDU etwa bei der Pendlerpauschale gab sich Huber kämpferisch und betonte Eigenständigkeit: "Wir werden unsere Vorhaben - Steuersenkungen, Wiedereinführung der Pendlerpauschale - aus eigener Kraft voranbringen."
Auch bei den freigewordenen Bundesmitteln für den Transrapid sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. "Es ist immer schwierig, Geld aus Berlin oder Brüssel zu bekommen", sagte Huber. "Aber wir werden auch hier die gebotene Hartnäckigkeit aufbringen."
Hart ging der Parteichef, der nach 2009 einen Wechsel nach Berlin anstrebt, mit der großen Koalition und ihrem "schwierigen Erscheinungsbild" ins Gericht. Dass diese nicht strahlend dastehe, liege aber "in erster Linie an der Handlungsunfähigkeit der SPD."
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(dpa/bica/woja)
Die neueste Antwort
So wie Beckstein posiert bei seinem Staatsempfang fuer Bayern Muenchen so stelle ich mir einen Weltpolitiker vor,schade das Beckstein nicht noch ein Kleinkind vor der Kamera in Haenden haelt,macht aber nichts denn der Vorstandsvorsitzende Rummenigge nimmt den Part an!.Becksteins Frau Marga's Gesichtsausdruck koennte auch von der Fernsehlotterie
stammen! Was mir bei so einem Staatsakt fehlt sind die VIP ich
dachte wenigstens Uschi Glas oder wer wirklich gefehlt hat der haette dem Staatsempfang die Wuerde gegeben die er verdient haette. Warschau blickt neidlos auf Muenchen was Tusk nicht kann kann Beckstein und Huber schon lange!
Der eine dreht die Schraube der andere verkehrt herum das ist wahre Weltpolitk!
Von Bayern weht irgendwie die Politik der Tippelschritte auf kleiner Flamme herueber.
Der Haair Dresser Willy S.sagt zu mir immer.(Bayern ist eben anders als andere)
Wo er Recht hat,hat er Recht Ja mei Euer Tradycja
Einfach abwarten, bis die CSU lange genug geführt hat und schon sind wir bei der starken Zukunft angekommen, die wir schon lange gesucht haben. Nur wem sie gehört, hat Huber uns nicht sagen wollen. Es kann sein, dass eine Zukunft nur erfreulich wird, wenn die Ziele etwas wirklich wünschenswertes für alle Beteiligten anpeilen und die Wege geeignet sind, dass die Beteiligten gerne gemeinsam gehen und sich von Hindernissen und Gefahren nicht abschrecken lassen.
Ein gemeinsamer Weg, der guten Zielen folgt , lässt sich nicht mit großen Ankündigungen, großen Redeschlachten und unerbittlichen Auseinandersetzungen finden. Dazu gehört die Anstrengung des Suchens, des ehrlichen Austauschs und der Kompromissbereitschaft, die aus unserem Tohuwabohu eine brauchbare Demokratie machen würden.
Balldieb: @pira
...was ist denn nun?
Ich habe keine Ahnung was ihre penetranz soll und was sie überhaupt von mir wollen.
Jemand der so chaotisch ist mir eine frage "aus einem anderen Beitrag" zuj stellen, ohne diese Frage einfach hier reinzuschreiben, hat keine Antwort verdient.
Zersägen sie bitte irgendwem anderes die Nerven. Ich habe Ihnen oft genug geantwortet, weiß aber nicht worauf noch.
Wir! Führung! Starke Zukunft!
Pah!
"Pfeifen im Walde" wäre wohl die naheliegendere Beschreibung. Vierzehn Tage ist es her, da haben die Meinungsforschungsinstitute Infratest und Forsa ihre Umfrage-Ergebnisse dargelegt: Auf der Basis jeweils 1000 befragter Wählerinnen und Wähler sah Forsa die CSU bei 50 % und Infratest bei 48%, die SPD lag bei Forsa bei 21% und bei Infratest bei 23%.
Die kleineren Parteien waren mal drin und mal draußen.
Etwa zwei Monate vorher hatten sich die CSU über ein Prozent mehr gefreut, die SPD aber auch.
Eines wird klar - die großen Volksparteien (so groß sind sie ja nicht mehr) bröckeln, kleinere Politikanbieter werben aus ihren Nischen und Biotopen heraus um zielbare Gruppen und und identifizierbare Klein-Sozial-Milieus - und alle - aber wirklich alle erklären allen, dass sie einen Plan von ihren Ideen haben, glaubhaft ist das tatsächlich nur bei den größeren Parteien.
Die wiederum haben Personalprobleme. Beckstein und Huber sind alte Männer, die zur zeit mehr Kapazitäten darauf verschwenden, wie sie den 40-50-jährigen Nachfolgern noch ein paar Jahre mehr an der Macht abtrotzen können.
Die SPD hat weiter mit den veröffentlichten Meinungen zu kämpfen: Sieht denn keiner, dass Frau Ypsilanti in Hessen - dort und nicht in Bayern - darum kämpft, eine parlamentarische Mehrheit für sich zu bekommen, damit der abgewählte Herr Koch nicht mehr als geschäftsführender Ministerpräsident regiert? Ob nun mit oder ohne Linke - das ist ein hessisches Phänomen (und auch nicht einzigartig, siehe Meck-Pom oder berlin oder Sachsen-Anhalt)
In Bayern räumt es anders: Hier wollen viele die CSU nicht mehr - darin sind sie sich einig - aber aus unterschiedlichsten Gründen. Im Umkehrschluss heißt dies: Die CSU hat die Machthegemonie mit deren Nimbus sie jahrzehntelang regierte längst verloren. Es gibt wieder eine andere Hälfte im Land, die politische Entscheidungen nicht immer nur erst dann aushalten will, wenn lange genug in der CSU ausgekartelt worden ist, wer von ihnen daran verdienen darf und was.
So sieht's aus!
Und daran wird sich - sofern nicht die Hölle einfriert - bis zum 28.09., dem Wahltag, nicht allzuviel ändern.
Kolleginnen und Kollegen, Demokraten aller Länder, stellt den Sekt kalt. Die am längsten ununterbrochen regierende Partei in einer demokratischen Verfassung (nur die KP Chinas ist länger dran) verliert ihre absolute Mehrheit.
...was ist denn nun?
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