Bayerns FDP-Chefin Leutheusser-Schnarrenberger hat mit ihrer Partei bei der Bundestagswahl ein sensationelles Ergebnis erzielt. Mit der SZ sprach sie über das Comeback der Liberalen.
Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, 58, hat die Partei im Freistaat in die Regierung geführt und nun bei der Bundestagswahl mit 14,7 Prozent ein sensationelles Ergebnis erzielt. Mit der Süddeutschen Zeitung sprach die frühere Bundesjustizministerin über das Comeback der Liberalen im Freistaat, das angespannte Verhältnis zur CSU und ihre Ambitionen.
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Die bayrische FDP-Chefin Sabine Leutheusser Schnarrenberger hält eine Aussprache ihrer Partei mit der CSU für nötig. Erst dann könnten beide zusammenarbeiten. (© Foto: ddp)
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Süddeutsche Zeitung: So gut wie bei dieser Wahl hat die FDP in Bayern noch nie abgeschnitten. Knapp 15 Prozent. Woher nimmt die Partei die neue Stärke?
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Die FDP hat sich mit dem Erfolg bei der Landtagswahl in Bayern als feste politische Kraft etabliert. Durch die Regierungsbeteiligung sind wir im Land präsent. Wir hatten ein klares Profil mit unseren Themen Soziale Marktwirtschaft, Bildung und Bürgerrechte. Das hat uns von anderen Parteien unterschieden. Wir waren für mehr Bürger eine Alternative, als wir selbst erhofft haben.
SZ: Die FDP löst mancherorts die SPD als zweitstärkste Kraft ab. Auch auf dem Land ist die Partei angekommen. Wer wählt neuerdings die FDP?
Leutheusser-Schnarrenberger: Wir bekommen Zuspruch aus weiten Teilen der Bevölkerung. Wir sind keine Klientelpartei. Das liegt auch daran, dass wir uns nicht auf ein Thema verengt haben. Es gibt auch nicht wenige Bürger, die einfach unzufrieden mit der CSU waren. Die wollten eine Alternative. Wir haben mittlerweile Zugang zu Bevölkerungskreisen, die uns früher distanziert gegenüberstanden, zum Beispiel viele ehemalige SPD-Wähler. Mit unserer Vorstellung vom Staat, sich nämlich auf die notwendigen Aufgaben zu konzentrieren, finden wir Zuspruch.
SZ: Müssen die Bürger jetzt eine Politik der sozialen Kälte fürchten? Die CSU warnt schon davor.
Leutheusser-Schnarrenberger: Wir kennen unsere Verantwortung für unsere sozialen Sicherungssysteme. Der Vorwurf der sozialen Kälte ist ideologisch motiviert und einseitig. In diese Ecke gehören wir nicht. Niemand muss Angst haben. Wir gehen verantwortungsbewusst an die Aufgaben.
SZ: Was bedeutet das gute Ergebnis für die Regierungsarbeit in Bayern? Zuletzt prägte Streit die schwarz-gelbe Koalition im Freistaat. Die CSU-Spitze hat einen scharfen Anti-FDP-Wahlkampf geführt.
Leutheusser-Schnarrenberger: Als FDP sind wir auch in Bayern gestärkt. Das hilft uns natürlich. Die CSU hat sich im Wahlkampf mit der FDP angelegt und auch unsere Politiker persönlich angegriffen. So einfach jetzt zur Tagesordnung überzugehen, das geht nicht. Wir müssen jetzt einen Termin für eine Aussprache finden. Das muss aufgearbeitet werden.
SZ: Bleiben Verletzungen zurück?
Leutheusser-Schnarrenberger: Verletzungen umschreibt das Problem nicht. Die Distanz zwischen CSU und FDP ist größer geworden. Wir müssen jetzt wieder eine neue Vertrauensbasis finden. Unser Verhältnis ist schwierig und angespannt.
SZ: Welche Themen kommen aus bayerischer Sicht jetzt auf die Agenda?
Leutheusser-Schnarrenberger: Natürlich der Bereich Steuern, Finanzen und Haushalt. Das hat auch direkte Auswirkungen auf Bayern. Für die Mittelständler wollen wir etwas machen und bei den Unternehmenssteuern nachjustieren. Auch bei Investitionen des Bundes in Infrastrukturmaßnahmen darf Bayern nicht zu kurz kommen.
SZ: Die Bayern-FDP hat gehörig zum guten Ergebnis im Bund beigetragen. Kann die Bundes-FDP bei der Besetzung von Kabinettsposten die Bayern überhaupt übergehen?
Leutheusser-Schnarrenberger: Insgesamt sind wir eine der stärksten FDP-Landesgruppen. Das wird sicher dazu führen, dass auch Bayern angemessen vertreten sein wird. Aber darüber reden wir intern.
SZ: Werden Sie wieder Bundesjustizministerin? Intern werden Ihnen gute Chancen eingeräumt.
Leutheusser-Schnarrenberger: Dazu äußere ich mich nicht. Jetzt will ich verhandeln und liberale Politik durchsetzen.
Interview: Mike Szymanski
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(SZ vom 29.09.2009/jhh)
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... als die anderen CSU-Oberwolpertinger. Man könnte sogar sagen, er wäre transparent; aber nur, was seine politische Substanz angeht ;-))
Es ist lächerlich mit welcher Chuzpe Frau L.-S. von einer dauerhaften Etablierung spricht.
Die FDP sitzt doch nur mit Leihstimmen von der CSU erst wieder seit einem Jahr im Parlament. Die FDP war lange Jahre doch nicht mal mehr in den Landtag gewählt worden.
"Der deutlichste Kontrast zu Schwarz" war der FDP-Slogan 2008 zur Landtagswahl. Und schwups mit der CSU ganz selbstverständlich im Bettchen, anstatt mit den anderen Oppositionsparteien einen mutigen Weg zu begehen.
Sorry "gkrannich:" Aber zu Guttenberg ist nur ein ganz billiger Nachplabber,des berüchtigten Bestechungs Vereines Atlantik Brücke e.V., der schon durch Leilser Kiep bekannt wurde. Das sind ganz üble Lobbyisten, die sich mit Georg Soros und Leuten wie Henry Kissinger ablichten lassen und für diese Leute auftreten,die tief in Politische Morde, Drogenhandel, Geldwäsche und Destabilisierung von Staaten drinnen stecken.
am besten liesst man hier die Fakten
http://www.zeitgeist-online.de/special24.html
und STeimeier und Co. sind nur Nachplabberer ebenso von Georg Soros, weswegen es keine Deutsche Aussenpolitik mehr gibt. Es gibt sogar Cooperations Verträge mit der "Open Society" usw..
Tief in der Geldwäsche, Betrug, Drogen, Globalisierungs Bestechungs usw.. das sind die heutigen Partner des zu Guttenberg, STeinmeier und wie Sie alle heissen.
Und über die Partner der sogenannten Null Deutschen Kriegs Aussenpolitik wie Georg Soros - CIA und Co. gibt es viele Fakten hier
http://www.fuellhornleben.de/George%20Soros.pdf
Georg Soros - Steinmeier Debakel in Albanien
http://www.albania.de/alb/index.php?p=1812
und immer dabei im Drogen Geschäft der Partner der SPD: Georg Soros
Soros-Kampagne: Krieg gegen Drogen gefährdet WeltfinanzsystemN...
http://www.bueso.de/news/soros-kampagne-krieg-gegen-drogen-gefahrdet-weltfinanzsystem
Kriminelle Deutsche Politiker und deren ICG und Georg Soros Netzwerke
http://balkaninfo.wordpress.com/2009/08/29/kriminelle-deutsche-politiker-und-deren-icg-und-georg-soros-netzwerke/
Zitat: "Die CSU hat mit v. Guttenberg erstmalig wieder einen respektablen Wirtschaftspolitiker" woran Sie das festmachen, ist mit unklar : er hat doch null komma nichts getan (war ja auch nur kurz im Amt, ist nicht der Vorwurf) und selbst das, was er redet (sofern er dabei etwas sagt), reicht ueber normal Vernuenftiges nicht hinaus.
Da haben Sie vollkommen recht. Aber es ist inzwischen ausreichend, "normal vernünftiges" zu sagen, um positiv als Politker aufzufallen.
Nur als Beispiel - und andere Beispiele könnte man in jeder Partei finden -: Noch letzte Woche hat Steinmeier davon gesprochen, in die nächste Wahl mit einem Amtsbonus gehen zu wollen. Und dann wird er minutenlang gefeiert, als er nach dem 23 %-Ergebnis sich der Partei stellt.
Das ist doch nicht mehr "normal vernünftig", oder?
"Die CSU hat mit v. Guttenberg erstmalig wieder einen respektablen Wirtschaftspolitiker"
woran Sie das festmachen, ist mit unklar : er hat doch null komma nichts getan (war ja auch nur kurz im Amt, ist nicht der Vorwurf) und selbst das, was er redet (sofern er dabei etwas sagt), reicht ueber normal Vernuenftiges nicht hinaus.
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