Ein Braunbär wandert möglicherweise bald nach Bayern ein - er verhält sich allerdings völlig anders als sein erschossener Halbbruder "Bruno".
Die Zeitungen Münchner Merkur und tz berichteten, dass "Brunos" Halbbruder bereits im österreichischen Stubaital unterwegs sei und eventuell weiter nach Norden in den Freistaat ziehen werde.
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Geknipst im Mai 2007: Braunbär MJ4 in einer Fotofalle im Salzkammergut (© Foto: WWF/Walter Wagner)
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Bayerns Bärenbeauftrager Manfred Wölfl bestätigte lediglich, dass derzeit ein Bär nicht mehr weit von Bayern entfernt sei. Bislang könne nur vermutet werden, dass es sich um "MJ4" handelt. Genaue Untersuchungen dazu werde es in den nächsten Wochen geben. Es sei denkbar, dass der Bär in den nächsten Wochen oder erst nach dem Winterschlaf 2009 auch in Bayern auftauche.
Nach den Medienberichten ist der Braunbär bereits etwa 30 Kilometer vom oberbayerischen Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) entfernt gesichtet worden. Wölfl erklärte, dass sich der dreieinhalb Jahre alte Bär komplett anders verhalte als "Bruno".
So halte er sich von Siedlungen fern und breche allenfalls gelegentlich einen Bienenstock auf, um an den Honig zu kommen. "Das ist eher ein Traumbär", meinte Wölfl. "Bruno" war hingegen vom damaligen Landesumweltminister Werner Schnappauf (CSU) wegen seiner mangelnden Scheu vor menschlichen Siedlungen als "Problembär" eingestuft worden.
Offiziell noch namenlos
"Bruno" war im Sommer 2006 im Spitzingsee-Gebiet in den bayerischen Alpen erschossen worden. Nach wochenlangen vergeblichen Fangversuchen gab die bayerische Staatsregierung ihn zum Abschuss frei.
Nach dem Abschuss des Bären wurde in Bayern ein Managementplan für Braunbären erstellt, um künftig besser auf die Wildtiere vorbereitet zu sein. "Bruno" selbst steht in präparierter Form im Münchner Museum "Mensch und Natur".
"MJ4" ist die wissenschaftliche Bezeichnung des aus Norditalien stammenden Bären. Die Buchstaben verweisen auf die Eltern, die Zahl gibt an, um das wievielte Junge des Bärenpaares es sich handelt. Einen offiziellen Namen wie "Bruno", der ursprünglich "JJ1" hieß, hat dessen Halbbruder bislang nicht. Manche Medien nennen ihn "Moritz".
"MJ4" hat den gleichen Vater wie Bruno, aber eine andere Mutter.
(dpa/odg)
OB-Kandidatin Nallinger
Die neueste Antwort
aber im Resort Bayern und nicht Wissen! Das Resort Bayern ist seit der Wahl ausschließlich der Satire vorbehalten.
Nach dem..... haben die Bayern anders zu tun.....
------------ZITATENDE---------------
SIE sind also kein Bayer und wissen "nur so", was hier los ist?
Interessant! Aus welchem Bundesland sind Sie denn?
Na klar verhält der sich anders. Den oder die, könnte ja auch eine Brunhilde sein, haben sie ja auch noch nicht abgeschossen. Tote Bären sind bekanntlich nie verhaltensauffällig.
Das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint:
Insiderkreisen zufolge ist der grenzübertretende Bär eine verdeckte Einflußnahme der italienischen Regierung auf Veranlassung seiner Heiligkeit, Papst Benedikt zugunsten der bayerischen CSU und zu Ehren des heiligen Korbinian.
Da aber in Italien und im Vatikan die Uhren anders gehen, zudem in Österreich auch gerade Wahlkampf war und der Führungsoffizier des italienischen Spionbären als vermeintlicher Türke von der BZÖ angepöbelt und in Haft genommen wurde, hatte sich die inhaltlich gemeinte Bruderhilfe der vereinigten Bären-Allianz Berlusconi-Benedetto um mehrere Tage verspätet. Da - und deswegen hat sie ja verloren - Innenminister Herrmann als Franke sowieso in Oberbayern nicht jagen darf, kann in den nächsten Tagen eine Abschussgenehmigung für den Problembären II erteilt werden. Bei der Gelegenheit kannes es dann endlich zum Shoot-Out zwischen den oberbayerischen Jägern kommen, die nach dem Miniterpräsidenten kommen. Absolution wurde schon erteilt - da Seehofer von der Kommunion ausgeschlossen ist, ist auch klar, wo diese Aktion hinführt:
Seehofer sticht Goppel aus, der erschießt - versehen mit den Gnadenmitteln der katholischen Kirche - aus Versehen Seehofer statt des Bären, was Stoibär wiederum zum Anlass nimmt, dieseTat dem niederbayerischen Hubär in die Schuhe zu schieben, worauf der Braunbär in Richtung Frankenland abwandert - dort erschrecken alle - Schmidbär gemahnt zur Ruhe, Christine Hadert-und-haut-Bären ruft - alternativlos - Stoiber zum Patronus Bavariae aus (sie wird seine neue Chefsekretärin) und Berlusconis AsylAntrag in Kempten wird vorab bestätigt.
Bischof Marx segnet die CSU und Franz-Josef Strauß in Nürnberg angekommen, zieht das Bärenfell aus und trifft sich mit seinem Sohn Max in dem Luxusaltersheim, dass er seit 1988 -inkognito- bewohnt, zum Hopfentee mit Ramsauer, der mit der Lizenz zum Bärentöter und Beckstein zum Schafkopfen.
Doktorissimus Stoiber - designierter Ministerpräsident, designierter CSU-Vorsitzender, designierter erster Kanzlerkandidat der CSU, designierter EU-Kommissionspräsident und Transrapidster Patronus Bavariae - steigt am Münchner Hauptbahnhof ein, richtet ein paar Blumen hin und schickt den Bayerischen Landtag nach Hause - weil das bißchen neoliberale Politik kann er auch allein machen, ruft Neuwahlen aus mit einem einzigen Kandidaten... und das ist nicht der Papst!
was es alles für Jobs gibt: Bärenbeauftragter.
Gibt es auch Kaninchen-, oder Fischotterbeauftrage?
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