Der Papst selbst residiert im Vatikan - und sein Bruder hat nicht mehr genügend Kraft, um das Anwesen bei Regensburg instand zu halten: Jetzt verschenkt Benedikt XVI. sein Haus.
Natürlich empfinde er Wehmut, dass man dieses Haus nun weggebe, sagt Georg Ratzinger. So viele schöne Stunden habe man hier verbracht. Nach Weihnachten sei sein Bruder Joseph stets aus München oder Rom angereist. "Da wurde immer ein Christbaum geschmückt im Wohnzimmer, und eine kleine Krippe und ein Fatschenkindl haben wir gehabt." Und dann saßen Georg, Joseph und ihre Schwester Maria bei Tee, Punsch und Plätzchen beisammen, in ihrem Zuhause am Rande von Regensburg. Doch die Zeiten ändern sich. Maria ist mittlerweile gestorben. Georg Ratzinger, 86, wohnt in einem Stift in der Stadtmitte. Und Joseph ist bekanntlich seit fünf Jahren Papst und residiert im Vatikan.
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Der Bruder des Papstes, Georg Ratzinger (rechts), steht zusammen mit dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller vor dem Haus des Papstes in Pentling. (© dpa)
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Das weiß getünchte Einfamilienhaus in der Bergstraße 6 in Pentling steht deshalb schon seit Jahren leer. Aber in Vergessenheit geraten soll es nicht, Papst Benedikt XVI. hat das Gebäude nun einer nach ihm benannten Stiftung geschenkt. "Zu treuer Verwahrung", sagte sein Bruder Georg, als er am Donnerstag dem Theologieprofessor Rudolf Voderholzer ein kleines braunes Lederetui mit den Schlüsseln überreicht. Er sei zu alt und sehe zu schlecht, um sich selbst noch um das Anwesen zu kümmern
Die Schlüssel eröffnen wohl den direktesten Zugang zu dem Leben des Papstes. Sein Geburtsort Marktl und auch Freising, Bonn, Tübingen waren eher Durchgangsstationen. Für Regensburg als Arbeitsort hatte er sich bewusst entschieden: als Dogmatikprofessor lehrte er von 1969 bis 1977 an der Universität. Und auch Pentling war wohl das erste Mal bewusste Heimat. Befreundete Professorenkollegen wohnten in der Gegend, also wollten auch die Ratzingers hierher. Guter Baugrund war damals jedoch rar. Erst nach einiger Suche fand ein Bistumsmitarbeiter in der Zeitung diesen Platz. Für 50 Mark pro Quadratmeter, erinnert sich sein Bruder. "Da haben wir zugegriffen."
Perfekt gewesen ist das Haus nicht, trotz eigener Kapelle. Bei starkem Regen lief immer der Keller voll, bis ein Kanal die Gegend erschloss. Die Zimmer waren "ausreichend" bemessen, aber nicht großzügig. Und dann hat auch noch die Gemeinde ein paar Wiesenecken von dem Anwesen abgezwackt, erinnert sich der kleine, weißhaarige Mann - und schmunzelt.
Sein Bruder Joseph war für die Rasenpflege zuständig. Der sei, meint Georg Ratzinger, aber kein wirklich professioneller Mäher, und deshalb nicht unglücklich gewesen über die Gartenverkleinerung. "Wir haben uns hier wohlgefühlt", sagt Ratzinger, als er unter einem Birnbaum steht. Er selbst war Domkapellmeister und kommt ab und an Sonntags vorbei, um sich an alte Zeiten zu erinnern. Sein Besuchsrecht bleibt auf Wunsch des Papstes erhalten - auch wenn nun aus dem Haus ein kirchlicher Begegnungsort wird.
Offiziell werden die Ratzingers ihre Heimat nicht ganz verlieren, beruhigt Theologe Voderholzer. Bestimme doch Joseph Ratzinger als Papst über den gesamten Kirchenbesitz - und damit auch über das Haus in der Bergstraße 6.
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(SZ vom 17.09.2010/cosa/tob)
Die neueste Antwort
ist aber sehr freigiebig. Könnte er das haus nicht seinen Kindern hinterlassen?
Jesus sagt in Lukas 20, 46.47 wie die "Schriftgelehrten in den langen Gewändern" zu ihrem Reichtum gekommen sind.
Bibelvers aus Lutherübersetzung:
"Hütet euch vor den Schriftgelehrten,
die es lieben, in langen Gewändern einherzugehen,
und lassen sich gern grüßen auf dem Markt
und sitzen gern obenan in den Synagogen und bei Tisch;
sie fressen die Häuser der Witwen
und verrichten zum Schein lange Gebete.
Die werden ein umso härteres Urteil empfangen."
Siehe:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686793,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,700360,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,352253,00.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html
Die Brüder Ratzinger haben den christlichen Glauben verkauft,
für ihre eigene Anbetung,
Menschenverehrung,
gepanzerte Mercedes,
eigene Leibgarde.
Beide bestätigen die Worte der Bibel aus Johannes 12,43:
"Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen
als Ehre bei Gott."
Wen wohl meinte Paulus mit seinen prophetischen Worten aus
2. Thessalonicher 2,Vers 4:
"...Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles,
was Gott oder Gottesdienst heißt,
sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt,
er sei Gott."
(Bibelverse aus Lutherübersetzung)
Zwei Aussprüche von Martin Luther:
"Ein Mensch, der sich der Welt Reichtum und Ehre ergeben hat
und indessen seiner Seele und Gottes vergißt,
der ist gleich einem kleinen Kind,
das einen Apfel in der Hand hält,
der schön ist von Gestalt und äußerlicher Farbe
und meine es habe etwas Gutes;
inwendig aber ist er faul und voller Würmer."
"Es ist ein Unterschied,
Gottes Wort haben und es halten.
Viele haben es, aber halten´s nicht,
sondern halten ihren Mammon, Ehre, Gewalt und Gunst
höher als Gottes Wort.
Darum lieben sie auch nicht Christus
und betrügen sich selbst mit dem Wissen,
dass sie das Wort haben, täglich hören und lesen;
doch bessern sie sich deshalb nicht."
Die beiden greisen Herren haben bekanntlich keine Nachkommen und Erben.
"Mitnehmen" zur nächsten "Station" würde sich wohl selbst für Papsts schwierig gestalten.
Hätten sie das Haus also nicht der Kirche geschenkt,wäre es in wohl nicht allzuferner Zukunft dem deutschen Staat zugefallen.
Bruder Georg muß sich nun um nichts mehr kümmern - dies besorgt nunmehr die Kirche - und behält gleichwohl das "Besuchsrecht".
Wer behauptet,daß Päpste nicht kalkulieren können ?
Wir verneigen uns vor der "Großzügigkeit" des Papstes und seinem Bruder!