Was sind die beliebtesten Kindernamen im Freistaat? Ein Forscher hat sich auf die Suche gemacht - und herausgefunden, dass sich die Bayern dem Bundestrend widersetzen.
Der beliebteste Mädchenvorname 2010 war in Deutschland Mia. Und in Bayern? Auch da wurden in diesem Jahr die Mädchen Mia genannt. Doch im Freistaat gab es auch noch beliebtere Vornamen.
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Die Kinder in Bayern wurden 2010 am häufigsten Maximilian und Lena getauft. (© dpa)
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Am häufigsten tauften die Bayern ihre Kinder im Jahr 2010 Lena und Maximilian. Damit setzt sich der Freistaat setzt sich damit deutlich gegen den Bundestrend ab, wie der Hobbynamensforscher Knud Bielefeld in Ahrensburg bei Hamburg herausfand. Da es keine amtliche deutsche Vornamenstatistik gibt, wertete er im zu Ende gehenden Jahr mehr als 140.000 Geburtsmeldungen aus rund 390 Standesämtern, Geburtskliniken und Geburtshäusern aus. Damit seien gut 20 Prozent aller Babys erfasst worden.
Bundesweit liegen demnach Mia und Leon vorn. Mia sei sogar in 14 Bundesländern der am häufigsten vergebene Mädchenname gewesen, erläuterte der Namensforscher. Nur Hamburg und eben Bayern scherten aus. Dass der Name Lena sprunghaft an Beliebtheit gewann, liege auch am Erfolg von Lena Meyer-Landrut, die mit dem Lied "Satellite" für Deutschland den Eurovision Song Contest gewann.
Bundesweit stieg "Lena" von Platz fünf auf Platz drei. Der Name Maximilian, den diverse bayerische Fürsten trugen und der aus dem Lateinischen Maximus - der Größte - entstand, liegt freilich bundesweit nur auf Platz acht. Umgekehrt landete der bundesweite Favorit "Leon" in Bayern auf Platz zehn, und der beliebteste Vorname Mia lag im Freistaat nur an neunter Stelle.
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Die neueste Antwort
In Bayern wird der Name "Lena" wohl nicht zuletzt auch durch die sympathische Biathletin (Magda)Lena Neuner "befeuert" werden... ;-)
Und Maximilian dürfte in Bayern ohnehin siet Jahren obenauf sein - in meiner Gymansialklasse hatten wie bis zu 3 Mäxe...
Und das ist Jahre her...
Interessant ist aber, dass ein Zusammenhang zwischen namen und Charakter zu bestehen scheint... Und das nicht nur bei den Kevins und Jacquelines...
als meine Tante vor einigen Jahren eine Einladung zur Besichtigung eines neu eröffneten Altersheims bekam, habe ich nachgefragt, wie man denn gewusst hätte,
das sie das entsprechende Alter hätte. Die Antwort war einfach, anhand des Vornamens Josefa.
Es handelt sich in Bayern um eine regionale Modeerscheinung. Origineller als die bundesdeutschen Modenamen ist das auch nicht.
Goldig, wenn die künftigen Klassenlehrer Mia rufen schnellen mindestens 3 Köpfe in die Höhe. Es lebe der Individualismus.
und unser Bua hast Sepp net Kevin wie so mancher Depp
...einfach Bayern ist!
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