Bayerns Ministerpräsident Beckstein bereist die arabische Halbinsel, zeigt sich beeindruckt vom Reichtum und preist Bayern an - wenn auch etwas ungelenk in englischer Sprache.
Eigentlich wollte ja Edmund Stoiber Saudi-Arabien besuchen - und zwar schon vor einem Jahr. Doch seinerzeit kam dem damaligen Ministerpräsidenten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die Quere, die ähnliche Reisepläne hatte.
Bayerische Delegation in Saudi-Arabien: Günther Beckstein mit Gattin Marga sowie die Minister Emilia Müller und Thomas Goppel (© Foto: dpa)
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"Und das hätte sich überschnitten", berichtete Stoibers Nachfolger Günther Beckstein beide CSU) am Samstag in Riad. Deshalb habe nun er die Chance, als erster bayerischer Regierungschef seit Franz Josef Strauß die Beziehungen zwischen dem Freistaat und Saudi-Arabien vor Ort zu vertiefen.
Allerdings klang Beckstein zum Start seiner ersten großen Auslandsreise als Ministerpräsident noch ein wenig unsicher.
Er sagte zum Beispiel am Freitagabend: "Ich hoffe, dass der Besuch nicht ein kurzfristiges Feuerwerk ist." Solche Worte hätte Stoiber wohl kaum von sich gegeben.
Doch nach anfänglicher Zurückhaltung trat Beckstein zunehmend lockerer auf. Am Samstag ließ er sich trotz Verspätung geduldig die Baustellen für die "King Abdullah Economic City" am Roten Meer erklären.
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OB-Kandidatin Nallinger
Die neueste Antwort
Wie kann das Kopftuch, das bei der CSU als bekämpfenswertes Zeichen der Unterdrückung der Frau gilt, von eine bayerischen Ministerin als Geste der Höflichkeit gewertet werden? Was für eine Heuchelei!
Entweder wir verteidigen unsere Werte, dann auch in Arabien. Oder wir geben offen zu, dass es eigentlich gar nicht so viel um Werte geht, sondern hauptsächlich ums Geschäft!
...und machen damit auch nichts besseres als wir. Bei denen stehen halt vergoldete Häuser leer in der Wüste rum. Supi
Auf dem Bild sieht mann noch eine Dame ohne Kopftuch. Das war also eine freiwillige höffliche Geste.
I moan ned agrad an Goppel, aba gschachert werns gscheid hom, de wo do nu mid obegflogn san.
Wos do vorher scho aus ausgmacht und gmauschelt worn is. Und dann hams hoid an Chäf mitnemma miassn zum Untaschreibn.
Aba as Wichdige war dadsächlich de Bagasch, wo dabei war (schönes bayrisch-französisches Wort).
Diese Erkenntnis ist von großer Bedeutung, da kein Mensch vorher wusste, dass die Scheichs mehr Geld haben als wir. Was mich interessiert, hat Beckstein das selbst herausgefunden oder war das der Verfassungsschutz? Wenn Ersteres zutrifft, dann war die Reise doch erfolgreich.
Dann kommt denen dort wenigstens nicht der Sand ins Getriebe des Rad-Schiene-Systems. Er sollte doch mal einen Vorschlag machen.
Wir brauchen das Geld hier für Wichtigeres.
Paging