Bayrischzell Eispalast in der Wendelsteinhöhle

Foto: Peter Hofmann/dpa

(Foto: )

Seltenheit im Landkreis Miesbach

Forscher haben in der Wendelsteinhöhle einen glitzernden Palast aus Eis vorgefunden. Im Winter ist die auf 1711 Metern gelegene Höhle in der Nähe von Bayrischzell (Landkreis Miesbach) für Besucher geschlossen - zu gefährlich. Nur erfahrene Höhlengänger wie die des Vereins für Höhlenkunde München dürfen hinein. Sie dokumentieren seit mehr als zehn Jahren die Eisbildungen im Inneren der Höhle. Gerade entwickeln sie ein Konzept, um die Prinzipien der Vereisung besser zu erforschen. "Es ist eine Seltenheit, dass eine Höhle so vereist", sagte Höhlenforscher Peter Hofmann. Eiszapfen wachsen wie Stalagmiten vom Boden nach oben und auch von der Decke nach unten.