Mehr Neuhausen als in Jakob Maria Soedhers "Rotkreuzplatz da Vinci" geht kaum - dabei wohnt der Autor gar nicht hier. Dafür aber sein Protagonist, Kunsthistoriker Dr. Samuel Binder. Eines Morgens begegnet er auf dem Weg zur U1 einer mysteriösen Frau. Bei der Suche nach ihr stößt er auf eine Wohnung, in der vor vielen Jahren ein Mord passiert ist. Natürlich in Neuhausen. Die Schauplätze in "Rotkreuzplatz da Vinci" reichen von der Blutenburgstraße über die Nymphenburger Straße bis in die typisch Neuhauser Hinterhöfe. Das Haus und das Türmchen in der Birkenstraße, in dem Binder wohnt, gibt es übrigens wirklich. Allerdings nicht ganz so wie Soedher es beschreibt - damit nicht ein Leser auf die Idee kommt zu klingeln.  

Bild: Alessandra Schellnegger 4. Juli 2012, 09:402012-07-04 09:40:00 © Süddeutsche.de/dapd/sonn/holz