Die Unglücksursache für die Beinahe-Katastrophe bei Gröbenzell ist geklärt: Bei Bauarbeiten war ein ausrangiertes Schienenstück auf das Gleis gefallen.

Die Unglücksursache für die Beinahe-Katastrophe vom Dienstag auf der Bahnstrecke München-Augsburg ist geklärt. Ein ausrangiertes Schienenstück, das einem Arbeiter auf das Gleis gefallen war, ließ den fast 200 Stundenkilometer schnellen Intercity-Zug mit rund 300 Fahrgästen an Bord entgleisen.

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Eine ausrangierte Schiene war schuld an der Beinahe-Katastrophe (© Foto: dpa)

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Das teilte die Bundespolizei in München mit. Damit bestätigen sich erste Vermutungen, wonach ein Zusammenhang des Unfalls mit Bauarbeiten an der Bahnstrecke besteht.

Bei dem Unfall waren acht Menschen verletzt worden, der Sachschaden wurde mit mehr als einer Million Euro angegeben.

Der IC 2298 war von Salzburg nach Frankfurt am Main unterwegs gewesen, als er entgleiste. Der Unfall ereignete sich auf der Strecke zwischen München und Augsburg. Diese ist mit Fern-, Regional- und Güterverkehr sowie der S-Bahn die meistbefahrene Bahnstrecke in Deutschland.

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(dpa)