AusstellungenDiese Museen in Bayern sollten Sie gesehen haben

Egal, ob man sich für Kunst, Naturwissenschaft oder Geschichte interessiert: Die bayerischen Museen behandeln viele interessante Themen.

Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg

Eine Einbauküche, ein Goldkegel aus der Urnenfelderzeit, Kleidungsstücke aus dem 18. Jahrhundert: Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg begeistert mit vielfältigen Ausstellungsobjekten. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind ein Teil der Kulturgeschichte des deutschen Sprachraums. Seit 1852 besteht das Germanische Nationalmuseum schon, inzwischen umfasst die Sammlung mehr als 1,3 Millionen Objekte. Damit handelt es sich um das größte kulturgeschichtliche Museum in Deutschland. Die Ausstellung ist in mehrere Bereiche eingeteilt. Die Themenbereiche Vor- und Frühgeschichte, Mittelalter und Musikinstrumente befinden sich beispielsweise im Erdgeschoss des Hauptgebäudes. Ein Stockwerk darüber können Besucher unter anderem wissenschaftliche Instrumente und Kleidung ab 1700 anschauen. Noch weiter oben gibt es Objekte des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. Das Germanische Nationalmuseum ist aber nicht nur ein Besucher-Museum, sondern auch ein Forschungsmuseum. Deshalb gibt es dort auch eine Spezialbibliothek.

Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs ist es von 10 bis 21 Uhr offen. Regelmäßig finden verschiedene Führungen statt.

Bild: Peter Roggenthin/dpa 3. September 2017, 12:302017-09-03 12:30:18 © SZ.de/imei