74 Mal wurde er in nur drei Monaten ohne Fahrkarte erwischt. Jetzt hat das Amtsgericht Augsburg den notorischen Schwarzfahrer zu fast eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Doch der 29-Jährige hat eine Erklärung für sein Verhalten.
Ein notorischer Schwarzfahrer ist am Montag vom Amtsgericht Augsburg zu einer Haftstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt worden. Der 29-Jährige war binnen drei Monaten 74 Mal in öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Fahrkarte erwischt worden, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
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Ertappt wurde der Mann unter anderem beim Schwarzfahren in Augsburg, Ingolstadt, Treuchtlingen und Nürnberg. Nach seinen Angaben sei er meist er auf dem Weg zu Vorstellungsgesprächen gewesen. Der Angeklagte gestand, insgesamt Fahrtkosten in Höhe von 1200 Euro geprellt zu haben. Weil er mehrfach vorbestraft ist, wurde die Haftstrafe nicht zur Bewährung ausgesetzt.
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(dapd/afis/bica)
Rekord in Deutschland
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Die DB macht den Kartenkauf jährlich schwieriger. Nicht selten scheitert man zwei defekten Automaten, die wenn sie denn funktionieren täten 7 Tastendrücke erfordern um ein Ticket zu lösen das alle brauchen. Und wenn man es schafft, fällt der Zug aus. Der DB Nahverkehr verrottet nicht nur in Berlin. Hier wird der Fahrgast und das beauftragende Land betrogen und niemand findet das justiziabel.
Die in Ihrem Aritkel genannten Zahlen kommen durch Hochrechnungen aus Stichprobenen zusammen, in die auch ehrliche Fahrgäste kommen und nachher ihr Geld zurückklagen oder resignieren können. Nett wäre, wenn ein SZ Mitarbeiter mal raus aus dem MVV im DB Bereich einen Nahverkehr probiert.
Ich finde es absolut korrekt - das Schwarzfahren. Wäre ich nicht so ein angepasstes, harmoniesüchtiges Wesen, würde ich auch alle Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht bezahlen. Ich trage gerne zum Allgemeinwohl bei, aber nicht so. Lieber spende ich meine Fahrkosten für Kinderdörfer o.ä. Wenn ich sehe, was in öffentl. Verkehrsmitteln Standard ist und ich das auch noch mit horrenden Fahrkosten unterstütze, geht mit der Hut hoch. Meistens ärgere ich mich über die üblichen Verspätungen, die inzwischen reduzierten Fahrten von A nach B, den Schmutz in Bus und Bahn und S-Bahn, die überlaufenden Müllbehälter und das unfreundlichste Personal, das es überhaupt gibt. Hast Du kein Kleingeld, wirst Du angeraunzt, die Fahrkartenautomaten an der S-Bahn sind ständig defekt, willst Du eine Auskunft zu einer Bahnstrecke wird hinter dem dick verglasten Schalter (falls er besetzt ist) nur mit der Schulter gezuckt. Öffentliche Verkehrsmittel sind die Servicewüste an sich. Und dafür soll man sein sauer verdientes Geld bezahlen. Nee Danke! Nicht der Schwarzfahrer gehört eingesperrt, sondern die Gerichtsbarkeit.
Wie oft fährt eigentlich dieser Stoiber mit unseren Regierungslimousinen schwarz? Der soll auch, wie jeder andere, für seine Beförderung zahlen (privat - nicht abrechnen). Die einzige Beförderung die kostenlos war, die hat er schon bekommen; sie war aber umsonst, wenn er weiter so tut als hätte ihn jemals jemand gebraucht, den BRUH (besten Redner unterm Herrn)
Also ich werde in 3 Monaten meistens keinmal kontrolliert. Er muss ja wirklich den ganzen Tag lang durch Bayern gekurvt sein, um so viele Kontrolleure zu treffen.
Der arme Hund wird wegen Schwarzfahren in den Knast geschickt, Politiker, die sich schmieren lassen, den Schmierer nicht benennen, laufen frei rum "Bimbeskanzler", Politiker, die Geldumschläge erhalten, Geldkoffer entgegennehmen, siehe Schäuble sind sogar Finanzminister. Was läuft hier falsch ?
Gewaltenteilung steht hierzulande nur auf dem Papier und das ist bekanntlich geduldig, ach man kann garnicht soviel essen wie man Kot...n möchte.
Paging