Einen Tag nach dem Amoklauf von Ansbach hat etwa ein Fünftel der Schüler des Carolinum-Gymnasiums die von Seelsorgern und Schulpsychologen angebotene Hilfe angenommen.
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Trauernde Schülerinnen vor dem Carolinum-Gymnasium. (© Foto: dpa)
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Allerdings reagierten die Jugendlichen in den Beratungsgesprächen ganz unterschiedlich auf die Tat ihres 18 Jahre alten Mitschülers vom Vortag, berichtete der Leiter der Kirchlichen Notfallseelsorge im Schulbereich, Thomas Barkowski. "Einige sind noch immer tief betroffen, andere wirken gefasst, aber ernst", sagte der Geistliche.
Nach Angaben von Schulseelsorger Barkowski haben manche Schüler noch immer Probleme, das schreckliche Geschehen zu realisieren. "Sie fangen erst jetzt an zu verstehen, was passiert ist", berichtete Barkowski. 13 Seelsorger und zehn Schulpsychologen bieten seit dem Morgen Schülern in der Turnhalle des Gymnasiums Einzel- und Gruppengespräche an.
Ihnen soll dabei geholfen werden, den Amoklauf vom Vortag zu verarbeiten. Unterdessen haben Schüler vor dem Gymnasium Kerzen angezündet und weiße und rote Rosen niedergelegt, um der Opfer zu gedenken.
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(dpa/ddp-bay/AP/bavo/mati/cag)
OB-Kandidatin Nallinger
Die neueste Antwort
..so fest habe ich drauf gebissen.
Nein ich werde nicht hämisch erwähnen das keine Feuerwaffen im Spiel sind. Nein ich verkneif mir auch irgendeine Schadenfrohe Bemerkung hinsichtlich sog. "Killerspiele". Ich würde ja so gerne! aber angesichts des schieren Irrsins solcher Taten und den eigentlichen "Amoklauf" danach in der Politik und den Medien, bekomme ich Nachts kein Auge zu, weil ich den Eindruck habe, durch meine Äusserungen ein Teil dieses Irrsinns zu werden.
Ich weigere mich in diesem perversen Spiel weiterhin mitzumachen. Ich verweigere mich eurer Berichterstattung (damit ist nicht die Sueddeutsche direkt angesprochen, zumindest nicht nur) und eurer populistischen "Kadaver"Politik.
Ich habe den Artikel nicht einmal gelesen aber jede Wette ich könnte erraten was drinsteht.
Denkt das nächste mal bisschen nach wenn ihr euch wieder Schlaftabletten reinstopft, ob euch der Schlaf tatsächlich Medizinisch abhanden gekommen ist.
...aber auf jeden Fall hat er damit gerechnet, dass er sterben könnte und die Messerattacke am Schluss deutet darauf hin, dass die Polizei entspr. heraus fordern wollte.
Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben. Wenn ein Architekt ein Haus baut und nach 20 Jahren fällt es ein, wird man trotzdem versuchen raus zu bekommen, was zum Einsturz geführt hat, damit künftig solche Architektenfehler vermieden werden.
Es geht sicher nicht darum, noch weitere Schuldige zu finden für eine Tat, die nur einer zu verantworten hat.
Zitat:
"Trauernde Schülerinnen vor dem Carolinum-Gymnasium.
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Trauer bedeutet die Reflexion über einen Verlust. Hier ist aber zum Glück niemand zu Tode gekommen."
Und ob es Verluste gibt: Ein Mensch zerstört dieses einmalige Geschenk seines Lebens und verletzt das anderer in schlimmster und höchst traumatisierender Weise. Die Opfer werden ihr ganzes Leben mit diesem unkontrollierbaren Einbruch des Furchtbaren zu leben haben - und dieses Leben hat eines verloren: Das Gefühl, unter anderen Menschen sicher sein zu können. Ab da lebt man ständig mit der Gewalt. Dies kann das Leben vertiefen - oder wenn das Trauma nicht aufgelöst wird und nicht Verständnis und Schutz geboten werden, wie schleichendes Gift das Leben immer mehr einschränken. Man ist jedenfalls niemals mehr der/die Selbe. Es gibt also gute Gründe, über dieses furchtbare Geschehen zu trauern.
Es ist so weitergehen. Die Kinder, die Menschen, Eltern tuhen mir ehrlich Leid. Doch im Interesse der Regierung wird sie niemals liegen. Denn sie hat diese Kinder so erzogen. Mit TV, Spielen und etc.
Paging