Betrunken und bewusstlos unter einer Bahnunterführung: Wie ein Landshuter Junge zu einer schweren Alkoholvergiftung kam.
Bei einem Trinkgelage auf offener Straße haben Jugendliche in Landshut am Montagabend einen Elfjährigen offenbar Schnaps verabreicht.
Junge Problemfälle: biertrinkendes Kind (Symbolbild) (© Foto: dpa)
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Bis zur Bewusstlosigkeit betrunken wurde der Bub ins Kinderkrankenhaus eingeliefert. Das Kind war ersten Erkenntnissen zufolge mit vermutlich Wodka regelrecht abgefüllt worden, wie die Polizei mitteilte. Dies habe ein Anwohner berichtet. Als die von dem Zeugen alarmierten Beamten eintrafen, waren die anderen Teenager allerdings verschwunden.
Die Beamten fanden den nicht mehr ansprechbaren Jungen in einer Bahnunterführung liegend und brachten ihn in ein Krankenhaus.
Wie viel Alkohol das Kind im Blut gehabt und ob es in Lebensgefahr geschwebt habe, sei unklar, sagte ein Polizeisprecher. Das Kinderkrankenhaus verweigere den Beamten diese Auskünfte. Der Elfjährige sei am Dienstag aber noch im Krankenhaus gewesen.
Die Polizei will nun gegen die Jugendlichen ermitteln, die dem Jungen den Schnaps verabreicht hatten. Dabei gehe es nicht nur um eine Ordnungswidrigkeit, betonte der Polizeisprecher.
(AFP/dpa/odg)
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Die neueste Antwort
...und ich dachte immer, in Bayern zählen Biertrinker nicht zu den 'Problemfällen'?!
"...aber kein Schweigerecht!", stimmt so nicht. Wenn ich z.B. von der Polizei befragt werde, habe ich ein 'Recht zu schweigen', ich muss also keine Aussage machen.
Zitat "Sehen Sie's bitte nicht so eng."
Da haben Sie recht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Knabe wenigstens den Flaschenpfand als Lohn für seinen Dienst als "Flatratesimultant" behalten durfte.
Sehen Sie's bitte nicht so eng. Vom lieben Gott gibt es auch symbolische Bilder in Büchern, die nicht original sind. Und ob er die Erde mit den Händen geschaffen hat ? Genausowenig hat der Junge auf dem Bild die Bierflasche leergetrunken. Sie ist zwar leer, aber wer weiß schon wodurch ???
Danke für Ihre klärenden Worte:-)
Also wurde hier die Naivität und Begeisterungsfähigkeit eines Kindes ausgenützt, um etwas zu zeigen, was in dem Fall gar nicht ist, nämlich ein Alkohol konsumierendes Kind.
Man könnte doch auch sagen, dieses Foto ist eine Lüge und zur Durchführung dieser Lüge wurde ein Kind herangezogen, wahrscheinlich noch gelobt, wie toll es das gemacht hat und ihm somit irgendwie beigebracht, nicht nur die reine Wahrheit wird mit Lob bedacht..
Ich weiß nicht, in wie weit ich sowas jetzt für pädagogoisch wertvoll halten soll.
Und dann stimmt ja auch die ganze Bildunterschrift nicht, die müßte ja eher richtig heißen:
"Journalistischer Problemfall, Biertrinken simulierendes Kind" oder so ähnlich halt.
Wie dem auch sei, wird hier nicht auch ein Kind für einen zweifelhaften Zweck mißbraucht?
Paging