Von K. Stroh

Die CSU feilt an ihrem 100-Tage-Sofortprogramm, mit dem sie offenbar steuerpolitische Differenzen zur CDU dokumentieren will.

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Gemeinsamer Wahlkampfauftritt, unterschiedliche Richtungen in der Steuerpolitik: Im Wahlkampfendspurt will die CSU offenbar bayerische Akzente setzen. Foto: ddp

In ihrem 100-Tage-Programm, mit dessen Präsentation sie an diesem Montag den Wahlkampf-Schlussspurt einläuten will, wird die CSU offenbar erneut ihre steuerpolitischen Differenzen zur CDU dokumentieren. So sind diverse Vorschläge im Gespräch, die sich die Schwesterpartei nicht zu eigen gemacht hat - etwa die von der CSU geforderte Mehrwertsteuersenkung für Gastronomen. Auch sollen Entlastungen bei der Erbschaft- und der Unternehmenssteuer versprochen werden.

CSU-Spitzenkandidat Peter Ramsauer kündigte an, in dem Papier würden erneut die Jahre 2011 und 2012 für weitere Schritte einer Einkommensteuersenkung genannt, was Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ablehnt. Das Programm wollte das CSU-Präsidium am späten Sonntagabend beschließen. Noch sei nicht alles festgelegt, hieß es vorher. Man dürfe jetzt nicht überziehen und unhaltbare Versprechen machen, mahnten einige.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung will die CSU auch das Handwerk in den Genuss des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent kommen lassen. Mehrere CSU-Spitzenpolitiker nannten das falsch. Das gehe nicht in den ersten 100 Tagen einer neuen Regierung, hieß es.

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