CSU-Generalsekretärin Haderthauer wirft der SPD vor, "gemeinsame Sache mit den Kommunisten" zu machen. Dazu wagt sie sich tief in die deutsche Geschichte vor.
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CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer wirft der SPD Geschichtsvergessenheit vor. Foto: AP
CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer hat der SPD wegen ihrer geplanten Kooperation mit der Linkspartei in Hessen Geschichtsvergessenheit vorgeworfen.
Obwohl die SPD 1946 gegen ihren Widerstand mit der KPD zur SED zwangsvereinigt worden sei, mache die hessische SPD- Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti heute "gemeinsame Sache mit den Kommunisten", sagte Haderthauer der in Düsseldorf erscheinenden Westdeutschen Zeitung.
Die SPD werde damit "zum Steigbügelhalter für Kader-Geschwader" und mache
sich so, ganz im Sinne Lenins, zu einem "nützlichen Idioten" der Linken.
Haderthauer erinnerte in dem Zusammenhang an die Rolle des früheren SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers Willy Brandt. Unter seiner Führung habe sich die SPD "von dem Gedanken an die Wiedervereinigung verabschiedet", während der damalige CSU-Vorsitzende Franz-Josef Strauß "weiterhin eisern daran festgehalten hat".
Während die SPD sich dafür eingesetzt habe, die DDR als Staat völkerrechtlich anzuerkennen, habe Strauß "alles getan, die Trennung zwischen Ost und West zu überwinden", sagte Haderthauer.
(sueddeutsche.de/ssc)
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