Andreas Schätzl

Der Passat W8 rundet die VW-Palette nach oben ab

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17-Zoll-Räder und zweimal zwei Auspuffrohre dokumentieren äußerlich den W8-Status dieses Passats. Foto: Volkswagen

Irgendwo muss die Verwandtschaft mit der "Tochter" Bugatti bei Volkswagen durchschlagen. Warum nicht beim Motor?

Nun ist das Aggregat des Passat W8 - derzeit Oberhaupt der VW-Familie - mit 275 PS / 202 kW zwar weit von den 1001 PS / 736 kW des 16-Zylinder-Antriebs im Bugatti EB 16/4 Veyron entfernt, aber beiden gemeinsam ist die W-förmige Anordnung der Zylinder. (Um die Verwandtschaft noch weiter zu unterstreichen, erhält von Mitte des Jahres an auch die Langversion des Audi A8 einen W-Motor: mit sechs Litern Hubraum und zwölf Zylindern.)

Selbstverständlich profitierte auch der W8 von der kürzlich erfolgten Frischzellenkur für den Passat. Den hat die US-Zeitschrift "Consumer Reports" übrigens vor kurzem zur "Besten Wahl des Jahres" ernannt: Für das unabhängige Verbrauchermagazin ist der Passat der "Top Pick 2001" in der Klasse der Familienlimousinen und Kombis.

Der W8 ist äußerlich kaum von seinen kleineren Passat-Geschwistern zu unterscheiden; 17-Zoll-Räder und zwei Doppelauspuffrohre geben sehr dezente Hinweise auf das, was unter der Haube des allradgetriebenen Volkswagens schlummert: ein W8-Motor mit vier Litern Hubraum.

Der sorgt für Vortrieb bis zu elektronisch abgeregelten 250 km/h. Damit ist der Passat W8 Wegbereiter für die Oberklassen-Limousine D1, die 2002 in Genf stehen wird. Knapp ein halbes Jahr vorher wird man den W8 kaufen können: für 79 602 Mark als Limousine oder für 81 851 Mark in Kombi-Form.