Wer viel unterwegs ist, weiß: Es kommt aufs richtige Schuhwerk an. Mit dem Eagle F1 Asymmetric hat Goodyear jetzt ein neues Schuhwerk für schnelle Autos vorgestellt - Hightech mit eigenem Profil.
Die Antischlupfregelung (ASR) braucht einen kurzen Moment, bevor sie greift. Dann fassen die Reifen Grund: Der Audi TT schießt auf die erste Reihe von Pylonen zu. Kurz bevor er sie erreicht, zeigt eine Ampel per Zufallsgenerator, nach welcher Seite sein Fahrer ausweichen soll. Fuß vom Gas und bloß nicht bremsen. Das Lenkrad scharf nach links, im fast rechten Winkel vorbei an der nächsten Pylonenreihe, gerade halten, dann schnell rechts, genauso schnell gegenlenken - und durch die letzte Pylonengasse durch. Ausrollen und langsam zurück auf Start. Ein Blick auf die Tempoanzeige: Sie zeigt, dass das Ausweichmanöver bei Tempo 93 km/h begonnen hat. Nicht übel. Für den Fahrer. Und für den Reifen.
Goodyear Eagle F1 Asymmetric: das Audi TTestwagen-Aufgebot am Start. (© Foto: Pressinform)
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Ausweichmanöver bei Tempo 93 - es riecht nach Gummi
Der Reifen, der dieses Manöver gerade hinter sich hat, noch ein bisschen nach Abrieb riecht und ein wenig Hitze hat, ist Goodyears neues Prachtstück: der Eagle F1 Asymmetric. Bei einem Auto würde man von einem grundlegenden Facelift sprechen. Fast zwei Jahre lang hat eine Hundertschaft von Ingenieuren, Physikern, Chemikern und Reifentestern im luxemburgischen Goodyear-Forschungszentrum GTC*L an einem Nachfolger für den Eagle F1 GS-D3 gearbeitet. Der hat sich in den vergangenen Jahren bei Premiummarken wie Audi, BMW, Mercedes, Porsche oder auch Ferrari bereits einen guten Namen gemacht.
Der Nachfolger, dessen ist sich GTC*L-Projektleiter Edouard Michel sicher, ist noch einmal deutlich besser. Und der erste Eindruck bestätigt dieses Urteil.
Der neue Eagle F1 setzt auf einer neuen Technologie auf. Damit ist weniger das asymmetrische Laufflächenprofil allein gemeint. Denn das, so räumt auch Michel ein, "ist an sich nichts Neues". Asymmetrie heißt: Der Reifen hat im Bereich der Innenschultern ein anderes Profil als an der Außenseite. Das offene Profildesign an der Innenseite sorgt dafür, dass bei Regen das Wasser besser abgeführt wird. Die massiven Profilblöcke an der Außenseite sorgen für eine gute Bodenhaftung bei Kurvenfahrten. Und die durchgehende Mittelrippe ist bei hohen Geschwindigkeiten (der Eagle ist bis Tempo 300 zugelassen) für einen möglichst optimalen Geradeauslauf verantwortlich.
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Gewalt in Syrien