Der US-Luftfahrtkonzern Boeing will zum Transport schwerer Lasten künftig auch auf Luftschiffe setzen.
Der US-Konzern Boeing will ein Luftschiff zum Transport schwerer Lasten entwickeln. Boeing sei dazu eine Partnerschaft mit dem privaten kanadischen Unternehmen SkyHook International eingegangen, teilte der Luftfahrtkonzern am Dienstag in St. Louis, Missouri, mit.
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Das Luftschiff soll 40 Tonnen schwere Lasten bis zu 320 Kilometer ohne Auftanken befördern können. Die mit Helium gefüllten Luftschiffe sollen demnach mehr als doppelt so viel Fracht befördern können wie die derzeit größten Transporthubschrauber. Den Plänen zufolge sollen vier Rotoren das Luftschiff antreiben. Die Fracht wird an Seilen befestigt.
Durch den laut Boeing umweltfreundlichen Einsatz von Luftschiffen sei es unter anderem auch nicht mehr notwendig, Transportwege in schwer zugängliche Gebiete zu bauen. Als mögliches Einsatzgebiet wurde etwa Kanada genannt, wo der Abbau von Ölsand geplant ist.
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- Zeppeline in den USA Die Zigarre lebt 14.03.2008
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Vielleicht hätte CargoLifter auch gar nicht an die Börse gehen sollen, denn es war - und wäre es auf absehbare Zeit geblieben - ein reiner Entwicklungsbetrieb mit Prototypenbau. Ohne nennenswerte Umsätze können solche Unternehmen nicht nach herkömmlichen Bilanzaspekten Rechenschaft ablegen. Nach drei Monaten wird dann lamentiert, dass man Ziele wieder verschoben hat etc. etc.
Wir sehen doch wie das bei Boeing und der EADS läuft. Obwohl beide "nur" weitere Flieger bauen (der eine einen besonders großen, der andere einen angeblich besonders effizienten mit neuen Materialien), müssen sie ein ums andere Mal Verzögerungen bekanntgeben. Im Gegensatz zu CargoLifter produzieren die beiden Player allerdings Umsätze mit bestehenden Produkten und können so wenigstens zum Teil die Verluste kompensieren. Trotzdem wird um Hilfe geschrien.
Wo wäre eigentlich Airbus, wenn FJS damals nicht dafür gesorgt hätte, dass das Unternehmen die initiale Spritze in Form eines bedingt rückzahlbaren Darlehens in Milliardenhöhe bekommen hätte? Nicht einen Flieger des Typs Airbus würden wir am Himmel sehen, weil alle anderen ihn für verrückt erklärt haben und keine Notwendigkeit sahen, einen eigenen, wettbewerbsfähigen Flugzeugbauer aufzubauen. Damals war die Luft- und Raumfahrt in Europa ein Flickenteppich. Nur dank dieses streitbaren Visionärs sind wir heute überhaupt in der Lage, in Konkurrenz zur hauptsächlich durch Militäraufträge finanzierten Boeing bestehen zu können.
Wie oft schon starben in Deutschland begonnene Entwicklungen und wurden erst im Ausland wiedergeboren. Mit der Leichter-als-Luft-Technik wird es genau diesen Weg nehmen, weil wir Kleingeister sind, die immer das Haar in der Suppe suchen anstatt Chancen wahrzunehmen. Insofern können wir uns nur mit der Rolle begnügen, es schon früh gewusst zu haben. Kein dankbarer Part.
Ich persönlich bin Mitglied im CL-Aktionärsverein "Initiative Zukunft-in-Brand e.V." und habe auch Aktien der neuen CargoLifter-Gesellschaft erworben. Schlimmer als der Buchverlust im Depot würde mich treffen, wenn meine Kinder mich fragen würden, warum ich mich damals nicht mehr für eine solche Zukunftstechnologie hier in D engagiert habe! Es werden so viele Milliarden für Schwachsinn ausgegeben (siehe Bankenskandale, Mondlandungen, Megahotels, ...), da schaffen wir es nicht, genug Geld für ein solches Projekt zu beschaffen? Aber es werden uns auch die Ingenieure fehlen, denn das studiert ja kaum noch einer.
@ KainEAhnung
Leider ist ihr Username hier in diesem Fall Programm.
Aber dafür können Sie nichts, weil Ihnen wahrscheinlich keine anderen Informationen vorliegen.
Der Lastaustausch hat wunderbar funktioniert und wurde mittels des damals größten existierenden Luftfahrtgefährtes demonstriert. Nur hat das leider niemand mehr mitbekommen, weil das bestimmte Kreise auch gar nicht wollten.
Noch im Mai 2002, also kurz vor der Insolvenz, wurde ein 55-Tonnen-Minenräumpanzer der Bundeswehr des Typs "Keiler" geliftet und über das Werksgelände bewegt. Dabei sollte vor allem der Ballastausgleich getestet werden.
Der Versuch verlief erfolgreich. Und da Bilder mehr sagen als tausend Worte, stelle ich mal einen Link zu einem Filmchen hier rein, der damals kurzzeitig auf der Homepage von CargoLifter zu finden war.
http://video.google.de/videoplay?docid=-3251979969834882709&hl=de
@ tfleiter
Ja, es ist traurig, dass wir Kleinaktionäre keinen nennenswerten Gegenwert mehr für unsere Aktien im Depot vorweisen können. Insofern ist der Einsatz verloren, da es extrem unwahrscheinlich ist, dass sich die AG und damit der Aktienkurs noch mal erholt. Selbst wenn alle Forderungen, hauptsächlich die 55 Millionen des Landes Brandenburg, die sich dank Zins und Zinseszins von urspr. 35 Millionen aufsummiert haben und die 50% Förderung des Hallenbaus darstellen, glatt gestellt würden, stünden einem Unternehmen ohne Vermögen 33 Millionen Aktien entgegen. Der unvermeidliche Kapitalschnitt kämme sowieso einer Enteignung gleich.
Aber wirklich verloren sind die vielen Millionen, wenn man das, was CargoLifter mit seinen Mitarbeitern und Partnern erarbeitet hat, in die Tonne tritt und die ganze Firma in die Nähe des Betruges rückt, wie es der Insolvenzverwalter getan hat. Auch die jeweiligen Bundes- und Landesregierungen haben sich nicht mit Ruhm bekleckert, denn sie wollten einerseits damals lieber das Schlachtross EADS vor einer Millionen-fordernden CargoLifter AG schützen, oder lenkten einfach schon genehmigte Bürgschaften in so dubiose Projekte wie die Chipfabrik in Frankfurt/Oder um. Interessanterweise sogar exakt den Betrag, der CL zugesichert worden war. Der Landes-Wirtschaftsminister Fürniß musste dann ja auch seinen Hut nehmen, weil er wegen seiner Verwicklungen und eines privaten Scheich-Kredites nicht mehr zu halten war.
............kleinaktionaere waren es die bei cargo-lifter ihr geld verloren haben. das kann ich gut nach vollziehen: wir waren auch dabei! die idee des schwerlastentransports mit luftschiffen ist einfach zu ueberzeugend. kleinigkeiten wie extreme windempfindlichkeit der riesigen luftschiffe und enormen helium bedarf vergisst man da schon mal gerne. aber mal ehrlich: wie kann es sein das amerikanische unternehmen in eine technik investieren die hierzulande als groessenwahnsinniger quatch von den analysten niedergeredet und geschrieben worden ist? die idee lebt weiter.......das ist wenigstens ein kleiner trost!
Hier eine geniale Abbildung der Erfindung: images.digicamfotos.de/media/216/kopie_von_img_7353_rs.jpg
Vor dem ersten Weltkrieg war Siemens im Flugzeugbau aktiv- statt die Mitarbeiter zu entlassen sollten sie neue Technologien entwickeln!
Der Auftriebskörper trägt sich und die Hubschrauberrotoren nur selbst.
Ohne Last und ohne den Auftrieb der Rotoren hebt er also nicht Mal ab.
Für 40 ( amerikanische) Tonnen Last müssen die Rotore schon gewaltig schuften!
Wie z.B. hier: de.wikipedia.org/wiki/Mil_Mi-12
Das Gerät ist also halb Hubschrauber halb Luftschiff.
Hat die Vor- und Nachteile beider Techniken- warten wir es ab.
skyhookinternational.com
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