Winterreifen für Radler Was sind günstigere Alternativen?

Geht es auch billiger?

Wer sparen will, sollte darüber nachdenken, lediglich einen Spikereifen zu montieren - und zwar auf dem Vorderrad. Mit dem Vorderrad wegzurutschen, ist die größte Gefahr beim winterlichen Radfahren, denn ein Ausrutscher vorne ist schnell passiert und lässt sich kaum korrigieren. Mit nur einem Spikereifen erreicht man schon spürbar mehr Halt und muss nur noch auf das leichter zu kontrollierende Hinterrad achten. Außerdem hat man so bei trockenen Verhältnissen nur die Hälfte der Nachteile der Spike-Reifen: Rollwiderstand und Abrollgeräusch bleiben im Rahmen, und das Fahrrad wird auch nicht unnötig träge.

Wie montiert man den Reifen?

Wer schon mal ein Fahrrad geflickt hat, kann im Prinzip auch einen Winterreifen montieren - einfach den Mantel wechseln. In der Realität ist es allerdings doch nicht so einfach: Die Spike-Reifen sind wesentlich steifer als normale Reifen für den Sommer. Sie lassen sich deswegen nur mit viel Mühe auf die Felge ziehen. Wer seine Nerven schonen will, sollte die Arbeit daher gleich beim Händler erledigen lassen.

Wie lange halten die Spike-Reifen?

Je nach Fahrleistung natürlich. Allerdings nutzen sich die Spikes auf längeren Asphaltfahrten erkennbar ab. Nach zwei bis drei Wintern könnten sie daher verschlissen sein.