Citroën treibt die Klima-Sau durchs Dorf, diffamiert die meisten Autofahrer und hantiert mit ungenauen Fakten.
Darf, wer selbst im Glashaus sitzt, mit Steinen werfen? Ganz offensichtlich. Denn genau das macht der französische Autohersteller Citroën im Moment - mit seiner aktuellen Werbekampagne zum C3-Modell.
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Zugegeben, dieser TV-Spot ist ein Meisterwerk der Tricktechnik. Es ist witzig zu sehen, wie niedliche Schweine, Autos symbolisierend, morgens rückwärts aus der Garage traben, sich auf die Straße begeben, in den Kreisverkehr einfädeln, auf die mehrspurige Autobahn sprinten und sich am Ziel brav einparken. Doch damit wird auch unterstellt: Autofahrer und ihre Autos liegen einfach tierisch daneben - sofern sie nicht ein Modell namens C3 fahren. Das ist nun nicht mehr witzig, sondern richtig neben der Sache. Auch die konkurrierenden Autofirmen bekommen ihr Fett ab: In deren Showrooms, so zeigt es der TV-Spot von Citroen, rotieren die Schweine auf Drehbühnen.
In den Showrooms rotieren die Schweine
Der ganze Schweinsgalopp ist mit fröhlicher Musik unterlegt - bis plötzlich eine Stimme aus dem Off erklingt: "Manche Autos sind nicht gerade besonders sauber. Zeit, das zu ändern. Der C3 mit sauberster Dieseltechnologie. Weniger Verbrauch, weniger CO2."
Der letzte Satz ist natürlich richtig - aber er trifft auch auf jeden anderen Hersteller und jeden Autofahrer zu. Wer sparsam und wohl dosiert seinen Gasfuß einsetzt, der verbraucht weniger Benzin und pustet weniger CO2 aus seinem Auspuff raus.
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Es geht doch nicht darum ob hier andere Marken und deren Fahrer als Schweine dargestellt werden. Es geht auch nicht um die Message dass Citroen sauberer fährt als andere - was ja absolut nicht stimmt.
Es geht doch darum, in der Flut der Werbespots die Gunst der Stunde zu erkennen und einen Spot zu produzieren der polarisiert und provoziert. Denn dann ist gewährleistet, dass neben den teuren Werbesekunden im Werbeblock Hersteller und Marke im redaktionellen Teil der Medien erscheinen und somit kostenlose PR bekommen. Denn speizeill in Deutschland muss ja jeder zu jedem Thema seinen Senf dazu geben.
Und es funktioniert. Gut gemacht.
Ich finde es super, das die Umweltschutzidee endlich auch die Autowerbung erreicht hat. Wenn die Konzerne sehen, dass man mit Umweltschutz Werbung machen kann und dadurch zusätzliche Kunden gewinnen kann, werden sie die Entwicklung von neuen Techniken vielleicht mehr in Richtung Umweltschutz lenken.
Zudem werden damit die Konsumenten erreicht und für Umweltthemen senibilisiert.
Schaden kann das nicht.
Zum Thema Schwein: "Schweine gehören zu den intelligentesten Säugetieren. Sie sind neugierig und ausgesprochen lernfähig. " (Quelle: http://www.starke-pfoten.de/wissen/infothek/schweine_gesellig_und_intelligent.php )
"Schweine sind mindestens so intelligent wie Hunde."
(Quelle: http://www.tk-logo.de/aktuelles/thema-der-woche-05/tewo-4kw-05-hausschweine.html )
Und von diesen sensiblen, intelligenten Tieren, wurden von unserer Regierung einfach so ohne vernünftigen Grund 250.000 Exemplare aufgekauft, getötet und weggeschmissen.
(Quelle: http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_144/02.html )
Dieser Werbespot von Citroën (PSA) beleidigt das Lebewesen Schwein! Darum ist dieser Artikel auch gerechtfertigt. Auch ein Schwein hat das Recht nicht beleidigt zu werden wie ein Mensch. Also schützt die Ehre des Schweins! Diese "sauberen FZG des PSA Konzerns" werden übrigens nur in Deutschland, österreich, Schweiz & der Niederlande mit einen Dieselpartikelfilter angeboten, da die Bürger dieser genannten Länder "öko sensilbler" sind als die anderen EU-Länder. In Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien & den osteuropäischen Ländern werden von Citroën (PSA) FZG ohne Dieselpartikelfilter & teilweise auch ohne Katalysator (Benziner) verkauft! Soweit zum Umweltschutz von Citroën (PSA). Werbung ist für Leute ohne eigene Meinung. Des weiteren gibt es noch weitere Schadstoffe ausser dem momentanen "Hype-Schadstoff C02"! Ich nenne hier mal die Stickoxyde (NOx) & den Ozon, die meist von Lkw, Industrie, Kraftwerke & dem Hausbrand emittiert werden. Also nicht vom AUTO allein wie immer vermutet! Vermutungen sind unsachlich & daher falsch. Die Nachrüstung von Dieselpartikelfiltern läuft erst jetzt an, da die Politik seit dem Jahre 1990 keine EU bzw. weltweite (ausser USA) verbindlichen Vorgaben erteilte. Die Technik von Citroën (PSA) ist nicht die Beste, aber wenigstens vorhanden, denn sonst wären diese FZG nicht mehr zulassungsfähig. Dieselpartikellfilter werden in keine LKW, Schiffe, Diesel-Lokomotiven der Bahn & Baumaschinen eingebaut, der Schadstoff-Anteil liegt bei 90% aller Schadstoffe auch vom C02! Wer hat hier gepennt??? Die Industrie oder die Politik? Würde jeder anstatt über den Umweltschutz zu reden handeln, gäbe es keine Umweltverschmutzung. Darum fahre ich schon seit Jahren sparsame & emissionsarme FZG nicht erst seit heute weil es modern ist. Eine giftige (Batterien) Hybrid-Schleuder werde ich niemals kaufen!
ist der Presse immanent.
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(Mag sein, dass Andere es können: ich nicht)
Es lebe die werbefinanzierte Unabhängigkeit der Presse.
Wes Brot ich freß,
dess Lied ich sing.
Wir lebten eh zu lange in einer Gesellschaft, in der jeder manches frei äußern darf....
Moin,
da muss ich den meisten Kommentierenden hier zustimmen:
Die Schweine sind witzig, Herr Fischer nicht.
Der zitierte letzte Satz des Werbefilmchens trifft eben nicht in gleichem Maße auf jeden anderen Autohersteller zu. Und dass man nicht unbedingt auf Werbefilmchen zurückgreifen sollte, wenn man objektiv informiert werden möchte, sollte eigentlich klar sein ...
Paging