Nirgendwo sonst gibt es mehr S-Klassen oder Maybachs pro Einwohner als in Russland. Selbst Porsche, Bentley und Lamborghini werden eher verteilt denn verkauft.
Geld regiert die Welt - das wird nirgends augenscheinlicher als in der russischen Hauptstadt. Autos spielen dabei eine wichtige Rolle - die Russen lieben sie. Für viele ist der fahrbare Untersatz trotz der alltäglichen Stauorgien auf Moskaus Straßen ihr ein und alles. Dabei ist nicht wichtig, wie viel Geld man für sein Auto ausgeben will. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen: Deutsche und japanische Produkte stehen in der Gunst der Kunden schichtenübergreifend ganz vorn.
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Der russische Automarkt gilt als einer der größten Luxusmärkte der Welt. (© Foto: Pressinform)
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Meistverkauftes Auto ist der Ford Focus, dicht gefolgt vom Dacia Logan, der in Russland unter dem Renault-Label verkauft wird. Die Preise klingeln einem in den Ohren. Ein Focus kostet beim Ford-Händler weniger als 300.000 Rubel - ein Kampfpreis von nicht einmal 8400 Euro. Noch günstiger ist der Logan: Das Einstiegsmodell gibt es bereits ab rund 260.000 Rubel - rund 7200 Euro.
Besonders heiß geht es jedoch auf dem Luxusmarkt her. Wer etwas auf sich hält, ist in deutschen Luxuskarossen Marke Audi, BMW oder Mercedes unterwegs. Gerne auch mit umfangreichem Begleitschutz im Konvoi und besonders oft mit Panzerung der schwersten Schutzklasse B6/B7 - und obligatorisch mit Blaulicht für freie Fahrt auf allen Wegen.
2007 hat Mercedes in Russland mehr als 12.000 Mercedes S-Klassen verkauft - mehr als von jedem anderen Modell. Verkaufsschlager ist dabei der S 500L 4matic. "Wir würden ansonsten mehr S 600 verkaufen", sagt Denis Parfenov, Verkaufsleiter von Mercedes-Benz Russland: "Aber der ist nicht mit Allradantrieb verfügbar." Dieselfahrzeuge werden gar nicht angeboten. Erst in diesem Jahr will man vorsichtig Geländewagen und SUV mit Dieseltriebwerken in den Markt einführen.
Kaum zu glauben: Eine absolute Spartenmarke wie Maybach ist im wilden Moskauer Straßenbild durchaus wahrnehmbar. "Allein in Moskau sind derzeit mehr als 130 Maybachs unterwegs", sagt Anastasia Zbarskaya von Mercedes-Benz Avolin, dem größten Daimler-Händler in Osteuropa. "Wir verkaufen rund 12 Maybach pro Jahr. Viele Firmeninhaber fahren einen 62S - wegen der Liegesitze und der Trennwand."
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das ist das wahre Leben ! Eure Armut kotzt mich an ! Wer schon immer arm war kennt nichts anderes und braucht auch wenig. Diese Menschen wären mit Wohlstand oder gar Reichtum überfordert. Überlasst das mal den Profis.
So erklärte mir das ein überaus wohlhabender Russe auf Mallorca auf seiner Yacht. ( Tagesbudget für die 4 köpfige Famile nach seinen Angaben rund 14.000 Euro für Spass, shopping und fun, nicht dabei Übernachtung im Luxushotel, Diesel und Liegebegühren für die Yacht und Besatzungskosten ). Ja, das Leben ist teuer, meinte er.
Und die Verteidigung gegen den Mob muß auch noch dabei sein!
Wer schafft solche Strukturen?
Drogenhandel, Waffenhandel, Menschenhandel und Energiehandel.