Von Stefan Grundhoff, Los Angeles

Hybrid steht jetzt am Heck des Dodge Durango: Einer der erfolgreichsten Familien-Lastesel der USA ist nun auch mit Sparantrieb zu haben.

Die Redaktion von sueddeutsche.de sieht sich um - im "Weltspiegel": Welche Autos fahren die anderen? Wie reagieren andere Länder und Hersteller auf den Klimawandel? Wer steigt auf alternativ angetriebene Fahrzeuge um?

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Hybrid steht jetzt am Heck des Dodge Durango. (© Foto: Pressinform)

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Wo am Heck eines Chrysler oder Doge einst der satte Leistung versprechende Schriftzug "HEMI" prangte, glänzt nunmehr das blaue "Hybrid-Logo" in der Sonne. Der HEMI-Zusatz steht nur noch klein darunter - so ändern sich die Prioritäten. Auch in den USA. Mit alternativen Antriebskonzepten wollen die Amerikaner die Schmähungen des gleichermaßen geliebten wie durstigen Mega-SUV vergessen machen und wieder Kunden locken.

Es ist in den USA nicht nur der hohe Benzinpreis, der die kraftverliebten Amerikaner zu zögerlichen Autokäufern hat werden lassen. Auch mit der lange Jahre erfolgreichen US-Wirtschaft ist es nicht zum Besten bestellt. Viele Familien sind hoch verschuldet und die fast genauso wie das Auto geliebten eigenen vier Wände stehen oftmals zur Disposition. Da reichen schon etwas Medienhype und ein Kraftstoffpreis von knapp über vier Dollar pro Gallone (3,8 Liter), um das Auto zu verteufeln und das Kaufinteresse deutlich zu dimmen.

Unter anderem durch die zumeist kleineren Autos aus Europa und Asien sind die üppigen Pick-up und SUV made in USA unter Druck geraten. Jedoch ist es kaum wahrscheinlich, dass man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der besonders scharfen Tempolimits zukünftig komplett auf Kleinwagen umsteigen wird. Lifestyler wie ein Mini oder ein VW Beetle haben zwar durchaus ihre Chance. Aber da viele Amerikaner jeden Tag einige Stunden im Auto verbringen, wird für sie auch zukünftig kaum ein Weg an den großen Modellen vorbeiführen.

Das haben mit Verzögerung auch die großen drei - Ford, General Motors und Chrysler - erkannt. Und während die deutschen Herstellern in Sachen Hybridantrieb noch mindestens eineinhalb Jahre hinten dran sind, zeigt nach General Motors nun auch die Chrysler Group ihre Modelle von morgen - für heute.

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