Noch immer wird in Südafrika der Golf I gebaut - optisch von vorgestern, aber ein klassenloses Auto. 2010 wird der Verkauf eingestellt - die Südafrikaner trauern dem Citigolf schon jetzt hinterher.
Die Redaktion von sueddeutsche.de sieht sich um - im "Weltspiegel": Welche Autos fahren die anderen? Wie reagieren andere Länder und Hersteller auf den Klimawandel? Wer steigt auf alternativ angetriebene Fahrzeuge um?
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Wird seit 1985 fast unverändert in Südafrika gebaut, steht aber jetzt vor dem Aus: der Citigolf (VW Golf I) (© Foto: Pressinform)
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Südafrika ist ein Land der Gegensätze, vor allem zwischen Arm und Reich. Im Schauraum des VW-Autohauses Barons Culemborg in Kapstadt aber bietet sich ein ungewöhnliches Bild der Gleichberechtigung: Links steht der neue Golf GTI. Rechts daneben, mit einer riesigen roten Schleife umwickelt, parkt ein Auto, das eigentlich mehr als drei Jahrzehnte alt und dennoch nagelneu ist.
"Oh ja, der Citigolf", sagt eine Mitarbeiterin des Autohauses und schaut den kantigen weißen Kleinwagen mit einem liebevollen Lächeln an, "den verkaufen wir noch immer noch wie verrückt. Wir können uns gar nicht richtig vorstellen, dass es ihn bald nicht mehr geben soll".
Noch bis 2010 soll der Citigolf in Südafrika verkauft werden, dann wird eins der längsten Kapitel in der Volkswagen-Geschichte abgeschlossen. Ungefähr 65 Prozent der Citigolf-Teile, deren Produktion demnächst ebenfalls eingestellt werden soll, entsprechen laut Auskunft von VW im Prinzip noch der ersten Golf-Generation.
Allerdings habe sich die Qualität der Teile im Vergleich zu damals "signifikant verbessert", betont der Autohersteller. Der Citigolf benötigt keine hochmoderne Fertigungsstraße, sondern wird aus vorgefertigten Komponenten weitgehend in Handarbeit im VW-Werk Uitenhage zusammengebaut.
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Gewalt in Syrien
-"den verkaufen wir wie verrückt" trifft zu im wahrsten Sinn des Wortes.
Meine Erfahrungen mit City Golf ( fast neuer Mietwagen knapp 1200km) sind folgende:
Stunde eins: harter Schlag gegen den Hinterkopf- die Kofferraumabdeckung hatte sich "befreit" und mir einrn Gnickschlag verpasst.
Wenig später fiel die Fensterkurbel rechts ab. Einige Stunden später lösten sich Teile der vorderen Verkleidung und Kabel fingen an herunterzuhängen.
Am nächsten Tag nichts besomderes, nur abens hatte ich plötzlich den Schalthebel in der Hand, als so einfach wieder zrückstecken, man ist schließlich in Afrika.
Tag drei gab ich das Auto zurück und nahem einen Toyoto Carolla made in Japan.- nicht Südafrika. Der machte es auf Anhieb, war erheblich leiser denn City Golf brauch auch offensichtlich keine Geräuschdämmung, und ohne Aussetzer und Zerstzungserscheinungen die nächsten Wochen durch die Holperpisten im Krügerpark.