Die Weltpremiere des neuen VW Touareg geriet zum atemlosen Schaulaufen der Promis und Entertainer. Nach zwei Stunden fuhr endlich das Auto vor - für die erste Sitzprobe.
Wenn Autohersteller ihre Neuheiten mit einer Riesen-Show präsentieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man will von Schwächen des Produktes ablenken - oder einfach aller Welt zeigen, dass man es sich leisten kann. Bei Volkswagen trifft eindeutig das letztere zu. Die Wolfsburger steuern ihren Konzern mit der Sicherheit eines alten Seebären durch das Krisen-Meer, in dem andere Hersteller zu versinken drohen. Es stimmt einfach alles: Produktpalette, Verkaufszahlen, Image. Und beim neuen Touareg kann man vor Walter de'Silvas Designmannschaft auch nur den Hut ziehen. Der Wagen sieht einfach gut aus.
Der neue VW Touareg: länger, leichter, niedriger (© Foto: oh)
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Bevor der Touareg auf die Bühne rollte, zogen die Wolfsburger bei der Präsentation vor mehr als 500 Zuschauern sämtliche Register. Thomas Gottschalk führte durch zwei Stunden Entertainment mit Gästen wie Comedian Michael Mittermeier, dem Star-Violinisten David Garrett, Schauspieler Thomas Kretschmann und dem gesamten VW-Fahrer-Team der Rallye Dakar, bei der bekanntlich Touaregs die ersten drei Plätze belegten.
Anstelle der Autostadt Wolfsburg hatte sich VW den Postpalast in der Schickimicki-Metropole München als Showbühne auserkoren, so als wolle man der wenige Kilometer entfernten BMW-Zentrale die Nachricht schicken: Euch kriegen wir auch noch.
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Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
ab 50700.00 EUR...
da nehm ich doch zwei! Sieht aus wie ein Ochsenfrosch auf Speed. Kann im Prinzip nix (ausser saufen!), was nicht auch ein Passat könnte. Aber was soll's?! Wer das will, soll doch.
Nur sollte man für derart sinnlose Neufahrzeuge eine Luxussteuer einführen. Dass sich Gottschalk und Mittermeier dafür prostituieren... die nehmen halt auch, war hergeht. Stolz haben die keinen. Dass Pressinform das Ding bejubelt, obwohl noch niemand auch nur einen Meter gefahren ist - normal.
DW
Alles kein Problem!
Sehen Sie VW verkauft doch genug Kleinwagen, die die Scharte von dieser DRECKSCHLEUDER locker wieder ausbügeln können.
Klar mit dem Polo geht das nicht, 128g/km!
Aber vielleicht mit dem Fox? Oh auch nicht 139g/km!
So ernst nimmt man es also mit der Umwelt bei VW! Pfiu!
Aus dem blumigen Text der VW-Website:
Unter der Überschrift »Eine umweltfreundliche Technologie: der Hybrid« kommt ein Kraftstoffverbrauch 8,2 l/100km und die CO2-Emission von 193 g/km.
Bei »Ein Ziel vor Augen: die Umwelt« folgt Kraftstoffverbrauch 7,4 - 9,1 l/100 km und CO2-Emission 195 - 239 g/km.
Dann haben wir noch »Für eine bessere Zukunft: BlueMotion Technology« mit 7,4 l/100km und einer CO2-Emission von 195 g/km bzw. Kraftstoffverbrauch 9,9 l/100km und CO2-Emission: 236 g/km
Der letzte Satz macht es komplett:
»Wofür Sie sich auch entscheiden: Die Umwelt profitiert in jedem Fall.«
Das Auto sieht doch deutlich besser aus als die alte Kiste und wird sich auch wieder verkaufen wie geschnitten Brot.
Zumindest werden jetzt die Geländewagen-Attitüden abgelegt, mit einem Touareg fährt ja keiner ins Gelände.
Ehrlich, wenn es einen kleinen Diesel (so 180 PS) geben würde und das Auto nicht von VW wäre, wäre das eine Option für uns.
Grüße
ich war schon in Sorge, weil ich bis vor kurzem noch keinen Neidminderwertigkeitskomplexgutmenschökokommentar gelesen habe...aber als Dienstwagen, ich weiß nicht - der ist doch eher für die Freizeit als Zweitwagen geeignet - für die Arbeit möchte ich was repräsentativeres.
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