Mit dem Scirocco beschwört VW eine große Tradition - was allein für einen Erfolg kaum reichen wird. Der erste Ausfahrt klärt, ob sich hinter der schnittigen Fassade wirklich ein sportliches Volkscoupé verbirgt.
Wenn VW ein neues Modell auf den Markt bringt, dann ist das wie bei einem Feldzug von Julius Cäsar: Man baut darauf, dass einem das Image des Erfolges vorauseilt, plant aber sicherheitshalber doch alles generalstabsmäßig durch. Wolfsburg hat sich noch vor dem Start der offiziellen Werbekampagne die öffentlichkeitswirksamen Rosinen herausgepickt. Beim TV-Quotenrenner "Germany's next Topmodel" drehte der Scirocco ebenso seine Runden wie beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
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VW Sciroccco: Verdammt, fährt der gut! (© Foto: VW)
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Eine Menge Golf im Cockpit
Schon eine Lackierung wie der grelle Seventies-Farbton "Viperngrün-Metallic" zeigt, dass in dem neuen Modell ein Hauch Ur-Scirocco weht. Und genau wie damals findet sich eine Menge Golf im solide verarbeiteten Cockpit - für manchen Geschmack vielleicht zuviel. Abgesehen von Details wie den dreieckigen Türgriffen scheint überall das Baukastensystem durch. Es sollen jedoch Individualisierungspakete geplant sein. Auch die Tuning-Branche könnte sich am Scirocco richtig austoben. Eine aufgepeppte Armaturentafel dürfte der Renner werden.
Gelungen sind die schalenförmigen Sportsitze, die nicht nur gut aussehen, sondern auch einen ordentlichen Seitenhalt bieten. Das Platzangebot im Cockpit ist sehr großzügig. Der Beifahrer kann die Füße weit ausstrecken, der Fahrer freut sich über die tiefe Sitzposition und das unten abgeflachte Sportlenkrad.
Im Fond sitzen Personen über 1,85 Meter ein wenig beengt, doch es lässt sich auch auf längeren Strecken aushalten. Die integrierten Kopfstützen der Rücksitze schmälern die Sicht nach hinten. Der Kofferraum ärgert mit einer hohen Ladekante und lässt sich nur von innen oder per Schlüssel entriegeln. Immerhin stehen 292 Liter Stauraum zur Verfügung, bei umgelegten Rücksitzen sind es 755 Liter.
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Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
.......V ermurkstes (aus dem) W indkanal .
Was für ein grottenschlechtes Design.
Ausserdem gab es die Form schon bei Mitsubishi Colt und Honda Civic.
ZU kritisieren ist auch die schlechte Sicht nach hinten.
... kann Walter de'Silva endgültig Architekt werden, denn ihm fällt augenscheinlich nichts mehr ein ;-))
Für dieses Gefährt ist der Name "Scirocco" ebensolcher Etikettenschwindel wie der Name "TT" oder gar "TTS" für seine Plattformgeschwister aus Ungarn.
der, dem er gefällt?
Bahh, ist das Ding häßlich! Wer kauft sich sowas?