Der Scirocco bekommt außerdem eine adaptive Fahrwerksregelung. Angepasst wird dabei neben der Dämpferkennung auch die Abstimmung der elektromechanischen Servolenkung. Das System bietet die drei Programme Normal, Sport und Comfort. Das Sport-Programm empfiehlt VW als "Nürburgring-Nordschleifenmodus" - die Messlatte für den Scirocco in Sachen Fahrdynamik liegt also sehr hoch.

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Ein Sportwagen fürs Volk

Mit dem "Sportwagen fürs Volk" surfen die Wolfsburger geschickt auf der Retro-Welle. Der erste Scirocco wurde im März 1974 vorgestellt, sogar einige Wochen früher als der Golf. Design-Legende Giugiaro hatte das Blechkleid beider Autos entworfen. Gebaut wurde der Scirocco damals bei Karmann in Osnabrück. Das Urmodell lief bis 1980 496.556 Mal vom Band. Es kostete in der günstigsten Ausführung 10.040 Mark - 2000 Mark mehr als der Basis-Golf - und war mit Motoren von 50 bis 110 PS (Scirocco GTI) bestückt.

Im Gegensatz zum neuen Scirocco war das Original aber nicht von vornherein als Sportskanone gedacht sondern eher als elegantes Gegenstück zum nüchternen Golf. Es folgten der Scirocco II (1981 bis 1992) und der Corrado (1988 bis 1995).

Seit VW mit der Studie Iroc den Scirocco 3 in Aussicht gestellt hat, sind die Sammlerpreise vor allem für Originalfahrzeuge der ersten Serie sprunghaft angestiegen.

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(sueddeutsche.de/Pressinform/gf)