Von Stefan Grundhoff

Was der Golf GTI seit langem ist, will nun auch der kleine Bruder Polo werden - eine fahrende Ikone. Und er löst ein, was die legendären drei Buchstaben versprechen.

Der Weg zur automobilen Ikone ist lang und beschwerlich. Einen Polo GTI gab es bereits seit längerem, doch zur Legendenbildung hat es bisher noch nicht gelangt. Bei der neuen Sportversion könnte dies anders werden: Bisher hielt sich der aktuelle Polo in Sachen Motorleistung dezent zurück, nun aber macht die GTI-Version ein echtes Fass auf.

VW Polo GTI

VW Polo GTI: kleiner Spitzensportler (© Foto: oh)

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War für Polo-Fans bisher bei überschaubaren 77 kW / 105 PS Schluss mit lustig, so fegt der GTI mit seinem doppelt aufgeladenen 1,4-Liter-Triebwerk mächtig nach vorn: 132 kW / 180 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Nm. Damit katapultiert sich der kleine Wolfsburger zwar nicht an die Spitze der sportlich motorisierten Kleinwagenklasse, doch allemal in die erste Reihe.

Bieten Konkurrenten wie Opel Corsa OPC oder Renault Clio RS vielleicht noch ein paar Pferde mehr an Motorleistung, so stellt sie der Polo mit seiner nahezu perfekten Symbiose aus Kraftentfaltung und Fahrdynamik deutlich in den Schatten. Grund für die Überlegenheit ist jedoch nicht der GTI an sich, sondern die schon nahezu konkurrenzlos gute Basis des normalen Polos.

"Wir haben besonders viel Mühe in die Abstimmung von sportlichem Fahrwerk und Motor gelegt", erläutert der Verantwortliche für die kleinen Baureihen im Hause Volkswagen, Ernst Lindner. "Schließlich soll der Polo auch als Sportversion Maßstäbe setzen." Ein paar Kilometer auf kurvigen Straßen zeigen, dass die Entwicklungsabteilung von Volkswagen nicht zu viel versprochen hat: Der 3,98 Meter lange Polo GTI ist überaus agil, sportlich und alles andere als ein Aufschneider.

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