Was der Golf GTI seit langem ist, will nun auch der kleine Bruder Polo werden - eine fahrende Ikone. Und er löst ein, was die legendären drei Buchstaben versprechen.
Der Weg zur automobilen Ikone ist lang und beschwerlich. Einen Polo GTI gab es bereits seit längerem, doch zur Legendenbildung hat es bisher noch nicht gelangt. Bei der neuen Sportversion könnte dies anders werden: Bisher hielt sich der aktuelle Polo in Sachen Motorleistung dezent zurück, nun aber macht die GTI-Version ein echtes Fass auf.
VW Polo GTI: kleiner Spitzensportler (© Foto: oh)
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War für Polo-Fans bisher bei überschaubaren 77 kW / 105 PS Schluss mit lustig, so fegt der GTI mit seinem doppelt aufgeladenen 1,4-Liter-Triebwerk mächtig nach vorn: 132 kW / 180 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Nm. Damit katapultiert sich der kleine Wolfsburger zwar nicht an die Spitze der sportlich motorisierten Kleinwagenklasse, doch allemal in die erste Reihe.
Bieten Konkurrenten wie Opel Corsa OPC oder Renault Clio RS vielleicht noch ein paar Pferde mehr an Motorleistung, so stellt sie der Polo mit seiner nahezu perfekten Symbiose aus Kraftentfaltung und Fahrdynamik deutlich in den Schatten. Grund für die Überlegenheit ist jedoch nicht der GTI an sich, sondern die schon nahezu konkurrenzlos gute Basis des normalen Polos.
"Wir haben besonders viel Mühe in die Abstimmung von sportlichem Fahrwerk und Motor gelegt", erläutert der Verantwortliche für die kleinen Baureihen im Hause Volkswagen, Ernst Lindner. "Schließlich soll der Polo auch als Sportversion Maßstäbe setzen." Ein paar Kilometer auf kurvigen Straßen zeigen, dass die Entwicklungsabteilung von Volkswagen nicht zu viel versprochen hat: Der 3,98 Meter lange Polo GTI ist überaus agil, sportlich und alles andere als ein Aufschneider.
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OB-Kandidatin Nallinger
Der normale Golf hat mit dem Ur-Golf nichts gemein. Die Alternative City-Golf aus Südafrika war keine Alternative, zumal sie hier nicht verkauft wurde.
Warum hat VW nicht den Mut statt eines drögen Polo GTI einen Retro-Golf I GTI mit gleicher Basis zu bauen. Dafür darf man auch gern den New Beetle streichen, der ist sowieso erfolglos, weild er Ansatz falsch war.
Dieser Golf I GTI wäre auch ein verkaufbarer Wettbewerber zur BMW-Ikone Mini.
Ich hab das auch schon an VW geschrieben, aber wen wundert es, keine Antwort bekommen.
Werter Stefan Grundhoff, wissen Sie überhaupt, was "GTI" bedeutet? Die ersten beiden Buchstaben in dem Kürzel stehen meines Wissens für "Gran Turismo".
Diesen rasenden Briefbeschwerer für Vorstadtprolls "Großen Reisewagen" zu nennen entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Das "I" steht, soweit ich weiß für "Injektion", weil zu Zeiten des Golf 1 (auch der nicht grade ein großer Reisewagen im klassischen Sinne), ein Einspritzermotor noch eher die Ausnahme war.
Nun wird der Polo GTI aber nichtmals von einem klassischen Einspritzermotor, sondern wie Sie selber abgeschrieben haben, von einem Turbomotor in Verbindung mit einem Kompressor befeuert.
Also ein GTI, der weder groß (G), noch Tourenwagen (T), noch Einspritzer (I) ist, welches Versprechen löst der ein?
Normalerweise jemand, der mit seiner eigenen Muskelkraft Höchstleistungen vollbringt.
Ob es allerdings sportlich ist, bei einem aufgebohrten Kleinwagen das Gaspedal durchzutreten, mag jeder für sich selbst beurteilen...
"So soll sich der Einstiegssportler mit 5,9 Litern Super auf 100 Kilometern zufrieden geben."
Soll? SOLL? Also, entweder ist Hr. Grundhoff mit dem Auto gefahren, dann wird er ja auch den Praxisverbrauch ermitteln können. Oder er ist gar nicht gefahren und hat - wie üblich - die VW-Pressemeldung abgetippt.
Im ersten Falle frage ich mich, wieso er den tatsächliche Verbrauch nicht angibt: interessiert er seiner Meinung nicht oder ist er nicht "druckreif"?
Im letzteren Falle frage ich mich, wie er dazukommt, das als "Fahrbericht" zu deklarieren?
Allgemein frage ich mich, wieso er nichts zum Thema Gewicht schreibt, oder was ihn stört, wenn eine solche Rennsemmel jenseits von 190km/h "Biss" vermissen lässt. Andererseits vermisst er elektronische Dämpferkontrolle. Klar: die eierlegende Wollmilchsau. Hier Federbett, da bretthart. Ich hasse derlei Schnickschnack, weil er viel kostet, ein wachsweicher Kompromiss ist, der nach 3 Jahren kaputt ist und unnötigerweise Leergewicht, Komplexität und Fehleranfälligkeit hochtreibt. Wo ist das Problem, wenn ein "Sportler" straff gefedert ist? Das ist genau die Sorte von "Lätta-Mensch", der mir aber derart auf den Zeiger geht... wollen Sportwagen fahren und stören sich an harter Federung oder schwergängiger Lenkung.
Dass hier ein Auto für ~23000EUR als "Einstiegssportler" bezeichnet wird, regt mich schon gar nicht mehr auf.
"Und er löst ein, was die legendären drei Buchstaben versprechen." KEIN KOMMENTAR
DW
was ist denn ein "Spitzenportler", bitteschön?