Autobahnvignetten für das Jahr 2008 können in Österreich und der Schweiz bereits von diesem Wochenende an benutzt werden. Die neuen Jahresvignetten sind nach Angaben des ADAC in beiden Ländern 14 Monate lang gültig, also bis zum 31. Januar 2009.

In Österreich haben sich die Preise für die Pkw-Vignetten, auch Pickerl genannt, erhöht. Hier kostet die Jahresvignette jetzt 73,80 Euro, die Zwei-Monats-Vignette 22,20 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 7,70 Euro. Motorradfahrer zahlen für das ganze Jahr 29,50 Euro. Im Gegensatz zu Österreich wurde die Jahresvignette in der Schweiz billiger: Sie kostet jetzt 25 Euro statt bislang 26,50 Euro.

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So sieht die österreichische Vignette 2008 aus: knallrot. (© )

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Vor dem Hintergrund rigider Bußgeld-Praxis weist der ADAC darauf hin, dass Vignetten korrekt am Fahrzeug angebracht sein müssen. Sie sind innen am linken Rand der Windschutzscheibe oder hinter dem Rückspiegel anzukleben. Bei Verstoß wird in Österreich eine Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro verlangt. Wer nicht zahlt, riskiert eine Geldbuße zwischen 300 und 3000 Euro. In der Schweiz zahlen Vignetten-Muffel 65 Euro Buße, zuzüglich Kaufgebühr.

Die Autobahnvignette in der Schweiz wurde 1985 eingeführt. Sie kostete bis 1994 pro Jahr 30 Schweizer Franken. Österreich verlangt die Maut für Autobahnen und Schnellstraßen seit 1997. Neben den genannten Straßen gibt es auch Sondermautstrecken, an denen eine zusätzliche Gebühr erhoben wird, beispielsweise den Brenner-Pass oder die Silvretta-Hochalpenstraße.

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(SZ vom 1.12.2007)