Tatsache ist aber, dass die US-Autoindustrie vor allem die Entwicklung von spritsparenden Modellen, alternativen Antriebskonzepten und Hybrid-Technologie über Jahrzehnte verschlafen hat.

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Japan hat, angeführt von Toyota, den drei nordamerikanischen Herstellern im heimischen Markt Millionen Kunden und enorme Marktanteile abgeknöpft. Anbieter aus Fernost verdienen dank ihrer Kostenvorteile und der vernünftigen Modellpalette im Gegensatz zu General Motors, Ford und Chrysler in den USA sehr gut.

Dass diese Sprit-Aktion am größten Automarkt der Welt finanziell mit erheblichen Risken verbunden ist, weiß auch Chrysler: Es ist zwar vorstellbar, dass die Treibstoff-"Beihilfe" (von angenommenen 65 Euro-Cent pro Liter) beim Kunden einschlägt - andererseits könnte sie, falls sie es nicht tut, den Bilanz des US-Konzern noch weiter nach unten ziehen. Die Modelle sind schließlich auch drei Jahre später noch, wenn es keinen Rabatt mehr gibt, ziemlich durstig.

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(sueddeutsche.de/gf)