Tatsache ist aber, dass die US-Autoindustrie vor allem die Entwicklung von spritsparenden Modellen, alternativen Antriebskonzepten und Hybrid-Technologie über Jahrzehnte verschlafen hat.
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Japan hat, angeführt von Toyota, den drei nordamerikanischen Herstellern im heimischen Markt Millionen Kunden und enorme Marktanteile abgeknöpft. Anbieter aus Fernost verdienen dank ihrer Kostenvorteile und der vernünftigen Modellpalette im Gegensatz zu General Motors, Ford und Chrysler in den USA sehr gut.
Dass diese Sprit-Aktion am größten Automarkt der Welt finanziell mit erheblichen Risken verbunden ist, weiß auch Chrysler: Es ist zwar vorstellbar, dass die Treibstoff-"Beihilfe" (von angenommenen 65 Euro-Cent pro Liter) beim Kunden einschlägt - andererseits könnte sie, falls sie es nicht tut, den Bilanz des US-Konzern noch weiter nach unten ziehen. Die Modelle sind schließlich auch drei Jahre später noch, wenn es keinen Rabatt mehr gibt, ziemlich durstig.
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(sueddeutsche.de/gf)
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Damit hätte man die zu erwartenden Verluste im Fahrzeugbau ausgleichen.
Die meisten Fahrzeuge der US Hersteller benötigen im Schnitt ca 15 mpg (miles per gallon), was umgerechnet ca 15l auf 100km entspricht. Zum Vergleich brauchen die Fahrzeuge deutscher Hersteller im Schnitt (Diesel mit einberechnet) 9l auf 100km. Hier wurde eindeutig ein Trend verschlafen, und das rächt sich nun bitterböse.
Da könnte man fast vom Weiterverkauf des Benzins leben. Verkauft man die 400 Dollar tägliches Benzin für 450 Dollar, macht auch der Käufer gut und der tägliche Reingewinn beträgt 50 Dollar. Auf drei Jahre bringt dies so 50000 Dollar, was die Kosten des Autos wohl amortisiert und das Auto kann dann auch noch verschachert werden. Wer solche geschäftemacherischen Ambitionen jedoch nicht hegt, kommt mit einem sparsamen japanischen Kleinwagen wohl weiterhin günstiger und kann sein Gewissen beruhigen, dass er z.B. nur das 20-fache und nicht das 30-fache eines Inders zum Klimakollaps beiträgt.
Wenn die Autokonzerne nur ein bisserl intelligenter als Fluglinien sind dann hedgen sie den Spritpreis im Moment des Verkaufs.
Vielleicht sollte man das gleiche (garantierter Spritpreis) an den Endkunden verkaufen?
Viel anders als cashback ist das Benzingarantiepreismodell aber auch nicht.