Die Schweiz und Italien verschärfen die Strafen - bei gröberen Verstößen können Verkehrssünder jetzt schnell hinter Gittern landen.
Wer in der Schweiz zu schnell fährt und das fällige Bußgeld nicht bezahlt, kann schnell hinter Gittern landen. Darauf hat der ADAC jetzt hingewiesen. Nach einer Gesetzesänderung könne in der Schweiz nun ein unbezahltes Bußgeld für überhöhte Geschwindigkeit in eine Haftstrafe umgewandelt werden. Pro 100 Franken Strafe, was etwa 60 Euro entspricht, könne ein Tag Gefängnis verhängt werden.
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Bereits für eine Geschwindigkeitsübertretung von weniger als 20 Kilometern pro Stunde seien in der Schweiz 110 Franken fällig, warnt der Verkehrsclub. Deutsche Autofahrer, die Bußgelder aus der Schweiz nicht bezahlen wollen, müssten in ihrer Heimat zwar keine Haftstrafe befürchten, bei einer erneuten Reise dorthin könnten sie aber bereits an der Grenze festgenommen werden.
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Kuriose Schilder (4)
Deutschland ist nun mal Autoland No.1 in der EU, zudem Produzent von Potenzschleudern wie BMW, Mercedes, Porsche und Co. Was hilft mir da so eine Viagra Schüssel unterm Hintern wenn ich sie nicht nutzen darf, und das bis ans Limit. Zudem sieht man ja in regelmäßigen Abständen von ein paar Jahren, die Debatte über eine Geschwindigkeitsbegrenzung immer wieder in der Politik auftauchen, jedoch nur proforma, auf das sich wieder eine Partei wie die CDU liberal zeigt und das Wort für die Autoraserschaft in Deutschland ergreift, einer nicht zu verachtenden Wählergemeinschaft. Ein Tempolimit würde zudem dazu führen, das der kleine Mann der nur am Steuer seines Wagens ein ganz großer ist, keine Möglichkeit mehr hätte, den Frust des Alltags mit seinem Heldendasein hinter dem Steuer zu entgegnen.
Der gute Deutsche ist eins mit seinem Auto, mit dem Wagen hat er seinen ganz privaten Streichelzoo aus Blech, das Glück auf 4 Rädern. Kinder werden einfach nur geboren, aber das Auto, das sucht man sich aus, nach Farbe, Leistung, Extras und vieles mehr, ja so ein Auto kauft man nich, man Adoptiert es. Auch lässt sich hinter einer Autotür ein Bierbauch nur schwerlich erkennen, also kaschiert so ein Gefährt auch meine Linie und ich bin immer so Sportlich wie mein rechter Fuß es vermag, das Gaspedal Richtung Bodenblech zu drücken.
Also nochmals Abschließend, ein Tempolimit käme einer Kastration gleich, die einzig verwertbare Philosophie würde zu einem 3Groschen- Roman verkommen und Herr Deutsch müßte in seinem 300PS Sportwagen auf gleicher höhe mit Oma Röschen in ihrem 60PS Fiesta gurken und das wo die Potenzhobel doch 3mal soviel Sprit wegzieht... wo bleibt da die Vernunft zwischen Preis und Leistung für das teure Benzin, nee da würde sich der Wagen doch gar nicht mehr lohnen.
Ich empfehle jedem einmal diese Strecke zu betrachten: Aachen - Lüttich - Bastogne -Luxemburg - Metz - Toul - Dijon - Chalon. Man fährt im Grunde immer wieder durch Wälder: die Eifel, die Ardennen, die waldigen Ebenen von Lothringen, westlich der Vogesen - kurz und klar: Leeres Land, leere Autobahnen. Höchstgeschwindigkeit: 130 - und die reichlichen Radarfallen filmen den, der zuwider handelt. Es hat etwas Geruhsames, wenn man um die 120/130 km/h fährt - was dort stört, sind die Lkws aus LIT, PL, SLO, da sitzen lauter verhinderte Go-Kart-Renner drin. Eine Höchstgeschwindigkeit hat also auch auf wenig befahrenen Autobahnen ihren Sinn.
- Wer je Deutschlands westlichste Autobahn ( A 61 von Nettetal-Kaldenkirchen - Viersen - Mönchengladbach - Ahrtal - Koblenz - Ludwigshafen - Hockenheim) ) nach Süden gefahren ist, sieht dort, was durchgehend 130 km/h verursacht, nämlich flüssigen Verkehr! Da, wo die Beschränkung aufgehoben ist ( ab Landesgrenze Rheinl.-Pfalz - Nordrhein-Westf.), tobt der Bär, der dann oft als Vorwarnung gelbe oder rote Nummernschilder mit schwarzen Ziffern trägt. Deren Fahrer biegen dann Richtung Aachen nach Westen ab und fügen sich in ihren Heimatländern den harschen Verkehrsregeln. Wer in NL die 50 km/h Grenze um DREI Kilometer übershreitet, zahlt 37 . Das ist mir schon passiert, und zwar außerorts.
Weder gibt es in Deutschland die höchsten Abgaben und Steuern noch sind andere Länder daran schuld, wenn die Deutschen den ausländischen Geschwindigkeitsübertretern nicht so viel abzocken wie umgekehrt.
Außerdem ist längst in unzähligen Studien bewiesen - die nicht mal mehr der ADAC bestreitet, dass ein Tempolimit nicht nur Sprit und Stress spart, sondern auch weniger Tote zur Folge hat. Und man kommt auch tatsächlich nicht viel schneller voran, wenn man dauernd auf die Tube drückt.
Wozu soll das PS-Gehabe auch gut sein? Macht ja mal Spaß, aber im Grunde nur sehr kurz und gefährlich ist es obendrein.
Aber wie andere Länder ihre Gesetze halten, das geht uns ja nun nichts an, wenn man sich dran hält, wird ja wohl nicht viel passieren. Willkür gibt es auch in Deutschland, und was echte Willkür ist, das weiß man glaub ich erst dann, wenn man mal in einem ostasiatischen oder afrikanischen Land gereist ist.
Ich fände es im Gegenteil eher besser, auch bei uns die Strafen drakonisch zu erhöhen, die Preise, die hier für lebensgefährliche Aktionen auf der Straße zu bezahlen sind, sind absolut lächerlich!
Savia
Wenn sich Ihr "wenig Lebensspaß" auf das Autofahren reduzieren lässt können Sie einem ja richtig leid tun. Ich gehöre auch zu den Fahrern, die gerne schnell fahren, aber entspannter und sicherer fährt es sich in Italien (Tempolimit), Österreich (Tempolimit) und Frankreich (Tempolimit). Ach ja, und in den anderen Ländern Europas und der Welt auch. Und inzwischen habe auch ich begriffen, dass ich mit durchschnittlich 160km/h schneller am Ziel bin als mit 220km/h mit unendlichen Brems- und Beschleunigungs-Orgien und dass mich das Ganze deutlich weniger kostet. den Lebensspaß übrigens auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer auszuleben halte ich für bemitleidenswert, dafür gibt es abgesperrte Strecken, auf denen man es "krachen lassen" kann.
Vielleicht gibt es in D Ihrer Aussage nach auch nur deswegen weniger Verkehrstote ohne Tempolimit, weil man hier bedingt durch den erhöhten Verkehr a) sowieso mehr im Stau steht als auf ABs, wo die Benutzung geld kostet, und b) hier bedeutend sicherere fahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs sind. Und Verkehrstote sind nicht mit Verletzten gleichzusetzen. Soviel zur "Statistik" ;).
Die drakonischen Strafen im Ausland für z.b. zu schnelles Fahren führen dazu, daß grenznah wohnende Ausländer nach D fahren um hier ihre Kisten auszufahren. Ich stimme BIG BOY (nomen est omen?) in keinem Fall zu, daß ein Tempolimit die Sicherheit nicht erhöhen würde.
Es gibt genügend Studien, die zum genau gegenteiligen Ergebnis kommen. Vermutlich brauchen wir dann auch keine Gerichtsverhandlungen mehr zu verfolgen, in denen Menschen der Tötung durch Drängelei (Daimler-Testfahrer vs. Mutter mit 2-jähriger Tochter) angeklagt sind. Oft ist normales Fahren auf unseren Straßen wirklich lebensgefährlich, da einige Raser jedes Maß und Ziel verloren haben und glauben, die Straße wurde nur für sie gebaut.
Es wird Zeit, und da stimme ich tlimmert zu, daß wir endlich ein Tempolimit einführen, wobei ich für 130 plädiere. Gleichzeitig sollten die Strafen für Rasen usw. auch bei uns drastisch erhöht und an österr., schweizer, ital. und holl. Vorgaben angepaßt werden. Dann hört sich nämlich auch der Rastourismus auf und die Polizei hat bessere Möglichkeiten der Ahndung.
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