Unterm Hammer: der Jaguar der Queen Souveräne Beförderung
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Kaum bewegt und stets sorgfältig gepflegt: Der Jaguar, den die britische Königin Elisabeth selbst gefahren hat, wird versteigert - Handtaschenhalter und Hundehaare inbegriffen.
Meist waren es amerikanische Präsidenten, die öffentlich bewegte Klage führten über diese Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit. Aber auch von anderen Spitzenpolitikern ist bekannt, wie sehr sie nach ihrer Wahl in die Führungsposition etwas vermissten, was für Millionen ihrer Wähler eine alltägliche Selbstverständlichkeit ist: selbst ein Auto zu chauffieren, anstatt zur Untätigkeit verdammt hinten im Fonds zu sitzen.
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Eine weltberühmte Spitzenkraft freilich kennt dieses Problem nicht: Die englische Königin Elisabeth hat zwar offiziell keinen Führerschein, darf aber als einzige Britin auch ohne fahren. Und sie hat es sich noch nie nehmen lassen, sich hinters Steuer zu setzen und Gas zu geben - bislang absolut unfallfrei versteht sich. Die Queen liebt das Autofahren ebenso wie die Autos selbst. Und seitdem sie als Armeehelferin im Zweiten Weltkrieg eine entsprechende Ausbildung erhalten hat, kann sie sogar kleinere Reparaturen an älteren Modellen selbst ausführen.
Dies freilich wird bei jener Limousine nicht nötig sein, die soeben im Internet (hmthequeensdaimler.com) versteigert wird: Denn der dunkelgrüne Jaguar Daimler Majestic V8 war von 2001 bis 2004 das persönliche Fahrzeug der Queen - kaum bewegt und stets sorgfältig gepflegt. Es ist das erste Mal, dass ein Privatauto der Königin auf dem Markt ist. Die Monarchin steuerte den Acht-Zylinder durch den Park von Schloss Windsor, inkognito durch London, und sonntags auch schon mal zum Kirchbesuch in Schloss Sandringham in Norfolk.