Klare Worte, kleine Gesten, keine Hektik: Wie Zeugen am Unfallort den Opfern wirksam helfen können.
Zeugen eines Verkehrsunfalls sollten möglichst konkrete Hilfe anbieten.
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Dazu gehört zunächst die Ankündigung, einen Rettungswagen zu verständigen oder Decken zu besorgen, rät der TÜV Süd in München.
Für Unfallopfer kann derartige Unterstützung und selbst einfaches Händehalten wertvoll sein: Sie spüren dadurch, dass sich jemand um sie kümmert. Das hilft gegen den Schock und ist zugleich eine gute Voraussetzung für das langfristige Verarbeiten des Unfalls.
Ruhe bewahren
Wichtig ist, dass der Helfer Ruhe ausstrahlt: Hektik übertrage sich schnell auf die Verunglückten, warnen die Experten. Gegebenenfalls gilt es auch, eine Gasse für die Rettungskräfte freizuhalten oder Passanten, die neugierig sind, aber nicht helfen, zum Zurückweichen aufzufordern.
War der Unfall so heftig, dass Opfer Erste Hilfe brauchen, muss diese möglichst auch dann geleistet werden, wenn der letzte Kurs des Helfers lange zurück liegt.
Laut TÜV Süd gab es übrigens noch nie rechtliche Konsequenzen für Ersthelfer, die einen Fehler begangen haben - wohl aber für Zeugen, die die Hilfeleistung unterlassen haben.
(sueddeutsche.de/dpa)