Tushek Forego T700 Supersportwagen aus Slowenien

Die etwas zivilere Straßenersion des Tushek Forego T700 hat den Beinamen "Strada".

(Foto: WGO)

Sie heißen Lykan Motorsport oder GTA Spano: Immer mehr unbekannte Mini-Manufakturen bauen teure Supersportwagen. Als nächster Exot erscheint der Tushek Forego T700. Er heißt wie ein Terminator und beschleunigt wie eine Rakete. Doch sein Motor stammt von Audi.

Von Wolfgang Gomoll

Das Kürzel "T700" könnte auch aus der Terminator-Saga stammen. Tatsächlich ist es ein Teil des Namens eines Supersportwagens aus Slowenien, der mit rund 700 PS das Supersportwagen-Establishment aufmischen will. Denn "Tushek Supercars" steht kurz vor dem Abschluss der Entwicklung der rasanten Flunder.

Die Optik ist ein Mix zwischen McLaren und Lotus. Die Ingredienzen entsprechen denen der etablierten Konkurrenz: ein Carbon-Monocoque mit möglichst vielen Titan-Teilen. So soll ein Leergewicht von 1000 Kilogramm erreicht werden. Das ermöglicht ein sehr sportlich eingestelltes Fahrwerk.

Terminator aus Slowenien Die Karosserie \"Tushek Forego T700\" ist hauptsächlich aus Carbon

(Foto: WGO)

Der V8-Motor kommt von Audi und soll den Supersportler in weniger als drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Ein ähnliches Fahrzeug wie der Lamborghini Aventador wiegt 1575 Kilogramm und braucht dafür mit V12-Motor im Heck 2,9 Sekunden.

Ausgetüftelte Aerodynamik

Bei der 4,52 Meter langen, 1,98 Meter breiten und nur 1,21 Meter hohen Flunder legten die Entwickler besonders viel Wert auf eine effiziente Aerodynamik. Die Slowenen können dabei auch die Erkenntnisse nutzen, die sie beim Bau des "Renovatio T500" gewonnen haben, der Ende des Sommers erscheint. Wie im Namen schon suggeriert, wird dieser Sportler 500 PS haben. Der Preis, des auf 30 Stück limitierten "Renovatio T500" wird bei etwa 275.000 Euro liegen.

Der T700 wird sicher teurer sein. Es wird von ihm zwei Versionen geben: Der "Forego T700 Strada" bringt seine 700 PS vornehmlich auf die Straße, der "Forego T700 Pista" ist rein für die Rennstrecke konzipiert. Die maximale Querbeschleunigung soll bei 3G liegen. Zum Vergleich: Formel-1-Wagen erreichen etwas mehr als 5G.

Gründer und Firmeninhaber Aljosa Tushek weiß, wie sich solche immensen Kräfte anfühlen. Immerhin bestritt er bereits selbst Rennen. Doch der Slowene verfolgte schon immer sein Ziel, einen eigenen Sportwagen zu bauen. Aus diesem Grund schloss er sich 2004 mit der slowenischen Firma K-1 Engineering zusammen, die den Sportwagen "Attack" gebaut hatte. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind jetzt sichtbar.