Der Toyota Corolla Verso hat sich bei Familien viele Freunde gemacht. Der Nachfolger firmiert jetzt nur noch unter Verso und präsentiert sich variabler denn je. Am Design hat sich aber nur wenig geändert.
Begonnen hat alles mit der Ablösung des Toyota Corolla. Der meistverkaufte Kompaktwagen der Welt verlor vor zwei Jahren seinen Namen. Der Nachfolger macht seitdem als Auris Jagd auf Peugeot 308, VW Golf, Ford Focus und Renault Mégane. Ohne Corolla gibt es auch keinen Corolla Verso mehr - und so präsentiert sich der Neue nicht nur in einem völlig neuen Gewand, sondern auch mit einem kürzeren Namen. Egal ob er als Familienvan für fünf oder sieben Personen unterwegs ist: Der Neue heißt nur noch so, wie er ist - verso.
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Toyotas Kompakt-Van heißt jetzt nur noch Verso. Das Corolla ist weggefallen. (© Foto: Toyota)
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Variabel war bereits der Vorgänger, doch die neue Generation hat sich nicht nur vom hochbeinigen Design verabschiedet, sondern will mit mehr Annehmlichkeiten im Innenraum gegen die starke Konkurrenz von VW Touran, Renault Grand Scenic oder Opel Zafira mehr als einen Stich setzen.
Der neue Toyota Verso steht etwas breiter auf der Straße. Das tut der Optik gut und auch das Innere hat durch das Plus an Wohnraum gewonnen. "Die frische Innenraumgestaltung überzeugt mit cleveren Ausstattungsmerkmalen und viel Liebe zum Detail", schwärmt Chefingenieur Masato Katsumata. "Zugleich haben wir ein hohes Maß an Komfort und Bedienbarkeit realisiert, Qualitäten, die gerade von europäischen Kunden geschätzt werden."
Nicht überzeugen kann die Gestaltung des Armaturenbretts. Die mittig in einer "Höhle" angeordneten Instrumente liegen nicht im direkten Sichtfeld des Fahrers. Dagegen bleibt der Raum vor dem Lenkrad leer. Die Schaltpunktanzeige an der linken Seite der Instrumente ist winzig und nur bei genauem Hingucken zu sehen. Zudem wirken die verschiedenen an Mittelkonsole und Armaturenbrett verwandten Kunststoffe alles andere als hochwertig. Praktisch: die zahlreichen Ablagen, in denen Gegenstände aber wild umherfliegen.
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Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Jetzt genieren die sich auch noch wegen dem Namen Corolla.
Auris hätte man das Auto auch nicht taufen dürfen, denn dafür ist der Verso zu gelungen.
Nichts ist unmöglich.