Von Stefan Grundhoff

Sonntagmorgen, halb zehn im Herzen von Tokio. Die Straßen sind leer - wie sonst fast nie in der Millionenstadt. Ideale Bedingungen für die erste Testfahrt mit dem Toyota Prius Plug-in.

Wohin könnte ein Toyota Prius besser passen als in die überfüllten Straßen der japanischen Megacity? Sonntagmorgens allerdings ist die Welt selbst in Tokio für Autofahrer noch in Ordnung. Der ebenso bunte wie nervenaufreibende Verkehr nimmt erst langsam zu. Ideale Bedingungen für die erste Testfahrt mit dem Toyota Prius Plug-in.

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Der Prius, polarisierender Hybridpionier, ist seinen Kinderschuhen längst entwachsen. Mittlerweile ist die dritte Generation unterwegs. Das wenig schmuckvolle Design ist geblieben, doch jetzt geht Toyota in die Vollen. So wenig sich auch das hellblaue Testfahrzeug optisch von der aktuellen Generation von der Stange unterscheidet - es ist ein völlig anderes Auto. Denn die ersten Testflotten von Prius-Modellen mit Plug-in-Hybrid bevölkern die Straßen von Tokio.

Toyotas Plug-in-Hybrid basiert auf dem normalen Prius, verfügt aber zusätzlich über eine elektrische Lademöglichkeit am vorderen linken Kotflügel. Hier sitzt ein zweiter Tankeinfüllstutzen, dem jedoch an der normalen Zapfsäule keinerlei Bedeutung zukommt: Hier lässt sich der Plug-in-Prius per mitgeführtem Stromkabel an einer Ladestation mit Strom befüllen.

"Hier in Tokio gibt es aktuell rund 100 solcher Stromzapfsäulen", erzählt Projektmanager Ryuzo Oshita, der in den Plug-in-Modellen bereits unzählige Kilometer zurückgelegt hat, "der Ladevorgang dauert je nach Spannungsversorgung zwischen 100 und knapp 200 Minuten."

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