Toyota Auris Unerreicht in Sachen Antrieb

Unerreicht bleibt der neue Auris in Sachen Antrieb. Damit meinen wir nicht Diesel und Benziner mit ihren 99 bis 132 PS. Das haben die anderen auch. Toyota verbaut im Auris erneut einen Vollhybrid (Systemleistung 136 PS). Damit fährt der Japaner in seiner Klasse nach wie vor einsam voraus. Schon beim Vorgänger entschied sich ein Drittel der Kunden für den Hybrid. Gleiches erwartet Produktmanager Markus Burgner für den neuen. Die Chancen stehen gut. Der Auris Hybrid schlägt sein Diesel-Pendant nicht nur klar im Anschaffungspreis (ab 22.950 Euro), sondern auch deutlich in Sachen Umwelt und laufende Kosten. Auf unserer Testfahrt gab sich der Auris Hybrid recht harmonisch - zumindest, wenn man defensiv unterwegs ist.

Abroll- und Geräuschkomfort sind gut, auch Lenkung und Fahrwerksabstimmung passen. Lediglich die teils heulende Automatik und die träge Beschleunigung nerven mitunter. Dafür ist die Fuhre sparsam. Zwar kamen wir nicht auf die theoretischen 3,8 Liter, doch zwischen fünf und sechs Liter dürfte die Wahrheit liegen.

Weil Toyota den Hybridantrieb im Auris von Beginn an mit vorgesehen hat, findet die Batterie nicht mehr im Kofferraum, sondern jetzt unter der Rücksitzbank Platz. Der Kofferraum ist also auch nicht kleiner wie bei den anderen Versionen.

Preislich startet der Auris, der vom 19. Januar an bei den Händlern stehen wird, zwar mit 15.950 Euro, ist dafür aber recht mager ausgestattet. Kein Radio, kein Klima. Die meisten Kunden dürften sich laut Toyota ohnehin für die elegantere Version Life Plus entscheiden. Sie kostet ab 19.650 Euro und enthält neben etwas Chrom unter anderem Klimaautomatik, Audioanlage, Touchscreen, Leichtmetallfelgen und Lederlenkrad. Wem die leichtgängige und knackige Schaltung nicht behagt, der kann eine Automatik wählen. Allerdings bietet sie Toyota nur für den stärksten Benziner (ab 21.550 Euro) an.