Von Von Stefan Grundhoff

Peugeot und Citroën haben die Dieselwelt sauberer gemacht. Das dabei gewonnene Hightech-Image soll weiter aufpoliert werden: mit der Kombination aus Diesel- und Elektroantrieb.

Der Schrecken sitzt den deutschen Autoherstellern noch in den Knochen: Trotz aller Unkenrufe konnte sich die Technik der Partikelfilter durchsetzen - und sie waren nicht dabei.

Hybrid-Citroen

Ein Hybrid-Citroen (© Foto: pressinform)

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Längst sind die französischen Saubermacher im Auspuffsystem kein Marketinggag mehr, sondern ein unverzichtbares Detail beim Dieselkauf.

Und auch die Hybrid-Technik wird eher mit Toyota und vielleicht noch Honda in Verbindung gebracht denn mit einem deutschen Autobauer.

Die neue Mischung aus Diesel und Hybrid kommt nun ebenfalls aus Frankreich und soll nicht nur das Gewissen, sondern auch den Geldbeutel schonen.

Ein Verbrauchsersparnis von etwa 30 Prozent - das klingt verheißungsvoll. Und ist alles andere als Theorie: Denn zumindest Versuchsträger haben Peugeot und Citroën bereits auf die Räder gestellt.

Die Mischung macht's

Liegt der Durchschnittsverbrauch bei einem gewöhnlichen 90-PS-Diesel im Peugeot 307 oder Citroën C4 bei 4,7 Litern auf 100 Kilometer, begnügen sich die Diesel-Hybriden auf gleicher Strecke mit 3,4 Litern.

"Normale Hybridautos sind nicht sparsamer als High-Tech-Diesel", sagt Peugeot-Vorstand Robert Peugeot. "Daher setzen wir von PSA auf die Mischung aus effizienter Dieseltechnologie und Elektroantrieb."

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