Wer beim Nachwuchs nicht punkten kann, hat eigentlich schon verloren. Laut einer Studie droht Opel genau dieses Schicksal - und dafür gibt es gute Gründe.
Opel gilt nach einer Studie des Autoexperten Stefan Bratzel vom Center of Automotive an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) unter jungen Autofahrern als die mit weitem Abstand uninteressanteste Marke.
Den Coolness-Faktor vernachlässigt? Jugendliche können sich für Opel nicht begeistern. (© Foto: ddp)
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Wie Bratzel mitteilte, lag Opel in einer breit angelegten Online-Umfrage unter 18- bis 25-jährigen Autofahrern bei den langweiligsten Marken noch vor Dacia und Fiat. Als Hauptgründe für die Ablehnung von Opel würden Image und Design genannt.
Die begehrteste Automarke sei Audi, berichtete Bratzel. 31 Prozent der jungen Erwachsenen würden als nächstes Auto gerne eines der Fahrzeuge aus Ingolstadt kaufen.
Es folgten mit 19 Prozent VW und mit 16,5 Prozent BMW auf den Plätzen zwei und drei. Mercedes landete noch hinter Ford abgeschlagen auf Platz fünf. Als beliebteste Modelle nannten die jungen Autofahrer den Audi A3, den VW Golf und den Audi A4.
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Rekord in Deutschland
Glaub nicht dass das noch so aktuell ist, wenn man sich einen Insignia und Astra J anschaut. Zumal beide wesentlich schöner sind als die biederen Golf und Passat. Ansonsten sag ich nur OPC
Technik von gestern? Haben Sie schon mal einen Vectra C OPC auf der Nordschleife gefahren? Ich hatte das Vergnügen mitfahren zu dürfen, deutlich unter der 10 Min Marke ohne jedes Tuning. Das IDS+ Fahrwerk geht um die Ecke wie das sprichwörtlich gesengte weibliche Schweinchen, elektronische Dämpferbeeinflussung kommt erst jetzt langsam bei der Konkurrenz.
Opel hatte unter Lopez ein Problem, der hat den Ruf der Marke ruiniert (Astra-F). Danach wurde die Technik besser, der Ruf blieb.
Wer als Normalo drauf angewiesen ist, dass die Karre läuft und bezahlbar auch im Alter reparabel ist, für den ist Opel nach wie vor attraktiv. Image kauft man mit der Marke nicht, die meisten haben das nicht nötig. Gerade der Astra H ist gut gebraucht ein Schnäppchen, spottbillig instandzuhalten, das kann zudem jeder Dorfschmied. Neue Lichtmaschine? 80 vom Großhändler aus der Bucht, Zündmodul 70, Krümmer 130 Materialpreis. Auspuffanlage komplett 200, Zahnriemenwechsel in der Werkstatt mit Lohn unter 300. Da sind die 'billigen' Asiaten im Alter deutlich teurer. Bei meinem A4 liegt der demnächst fällige Zahnriemenwechsel bei rund 1000, obendrauf vier neue Scheiben. Bei meinem alten Opel bin ich unter 400 für einen kompletten Satz Bremsen weggekommen...
Die Elektronik schaltete bei Tempo 140 auf der Autobahn einfach ab. Musste abgeschleppt werden. 1400 Euro Schaden.
Der Partikelfilter wird im Übrigen gereinigt in dem der Werkstattangestellte so ein bis 2 Stunden wie verrückt in der Gegend herumheizen und ihn so erhitzen. Funktioniert halt nicht immer.
"Die ersten Dieselpartikelfilter gehen gerne zu und müssen letztlich teuer getauscht werden."
kein bisschen sexy, viel zu teuer, Technik von gestern, ständig negativ in den Schlagzeilen. Nur noch die Opelaner und einige Politiker glauben an dieses Autonmobil-Fossil
bis die Jugend einen A3 oder A4 bezahlen muss. Da hört irgendwann das träumen auf und es fängt die Realität an.
Bin fast 10 Jahre Opel gefahren, hab nun einen Audi und muss sagen, dass der Unterschied Angesichts der Preisdifferenz bis auf den Sitz relativ gering ist. Gute streckentaugliche Sitze macht halt Recaro. Zudem lässt Audi qualitativ deutlich nach. Der A4 B5 war heftig verzinkt, der B6 bereits sparsamer verzinkt, der B7 ist teilverzinkt und beim neuen 8K haben die papierdünne Bleche verbaut.
Der Audi sieht innen sehr hochwertig aus, klappert im Alter weniger als die Konkurrenz, hält die Versprechen aber technisch nicht ein. Bei weniger als 100.000 km Laufleistung bereits 1l Öl auf 3000 km? Kein Thema bei Audi, angeblich "noch im Rahmen".
Die 3.2 FSi z.B. haben einen Motorschaden durch u.a. Kolbenkipper nach dem anderen. Die alten 2.0/3.0er saufen Öl, wogegen der 1.8T durch Verkoken des Longlife-Öls ganz gerne das Ölsieb vor der Pumpe verstopft um dann den Turbo mangels Schmierung verrecken zu lassen.
Diesel sind auch nicht besser. Die alten 1.9TDI waren grundsolide. Die 2.0 TDI der ersten Generation haben Zylinderkopfrisse, die 2.5TDIs diverser Baujahre völlig vermeidbare Nockenwellenschäden nebst Ventilsalat, beim 2.7 und 3.0TDI gehen ganz gerne die Injektoren kaputt. Die ersten Dieselpartikelfilter gehen gerne zu und müssen letztlich teuer getauscht werden. Getriebe? Fehlanzeige, die Multitronik ist bis 2005/2006 eine Katastrophe gewesen, die alte Tiptronic (nur bei Allrad) säuft wie ein Loch.
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