Einen ähnlichen Kompromiss hatte auch der Berichterstatter des Umweltausschusses, der italienische Sozialist Guido Sacconi, vorgeschlagen. Er wollte zudem die Strafe für Überschreiten der Höchstwerte auf 50 Euro begrenzen. Sacconi, der auch Vorsitzender des Ad-hoc-Ausschusses für Klimawandel ist, konnte für seine Vorschläge vor allem Christdemokraten und Liberale gewinnen. Gescheitert ist er schließlich am Widerstand seiner eigenen Fraktionskollegen, die gemeinsam mit den Grünen für die harte Linie der Kommission stimmten.
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Erfreut über das Votum äußerte sich die deutsche Grüne Rebecca Harms. Vernunft und Klimaschutz hätten einen "großen und überraschenden Sieg errungen", betonte sie. Positiv reagierte auch die in Brüssel ansässige Organisation "Verkehr und Umwelt": Trotz des immensen Drucks der Autobauer und der EU-Staaten mit Automobilindustrie habe sich der Umweltausschuss standhaft gezeigt.
Sacconi wird nun mit dem Rat über einen Kompromiss verhandeln. Dies dürfte nicht einfach sein, weil auch die EU-Regierungen in der Frage zerstritten sind. Nach Informationen aus dem Parlament könnte der französische EU-Vorsitz in Kürze einen Vorschlag unterbreiten. Die erste Abstimmung im Plenum des Europaparlaments ist bislang im November geplant. Die EU-Volksvertretung hat in der Frage ein Mitbestimmungsrecht. Parlament und Rat müssen sich somit auf eine gemeinsame Linie einigen.
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(sueddeutsche.de/AFP/gf)
OB-Kandidatin Nallinger
Im übrigen kenn ich sonst keine "Innovation" die in irgendeiner Art und Weise "verpennt" wurde.
Die deutschen Hersteller haben aus gutem Grund auf einen Rußpartikelfilter verzichtet und ich wäre froh wenn man das Ding als Option wenigstens abbestellen könnte. Die Feinstaubhysterie an sich ist ja schon schwachsinnig. Wenn man Feinstaub vermeiden will muss man als erstes die Sahara zu betonieren und dann kann man über Filter reden.
Letztlich macht das Ding keinen Sinn, denn der Verbrauch steigt und die Dinger sind nach wie vor problematisch. Eigentlich ist ein Dieselauto für Kurzstrecken seitdem nicht mehr gebrauchen und MUSS sich einen Benziner kaufen. Lustig sind dann immer so Anweisungen wie " Fahren sie 60km mit Vollgas über die Autobahn, damit der Rußpartikelfilter sich freibrennen kann". Im übrigen war die Technologie bei den deutschen Herstellern vorhanden, man hielt es nur nicht für sinnvoll sie einzubauen.
"Ein Staat der seine innovativste Branche derart schröpfen will, hat diese letztlich nicht verdient."
Also dass ich nicht lache... Sie nennen also über Jahre andauerndes Verpennen von Innovationen (ich nenne nur mal exemplarisch den Rußfilter) INNOVATIV??
Niemand bezweifelt, dass die Deutschen das hinkriegen KÖNNEN, bloß der Wille war nie da. Der wird jetzt wohl bald aufkommen, und darum ist die Sache gut so!
Weil hierzulande ja ohne Zwang niemand mal für die Zukunft vorsorgt.
Einzig in einer Sache bin ich zumindest grundsätzlich einig mit Ihnen: Es kann schlecht gehen, Klein(st)wagen im Verbrauch mit sagen wir einem Familienvan gleichzusetzen. Allerdings nutzt es uns auch nix, wenn plötzlich alle überteuerten, Sprit fressenden Geländemonster (WER BRAUCHT im Schnitt sowas hierzulande??) durch mehr Notsitze und Berücksichtigung der Ladefläche toll dastehen in der Klimabilanz.
Letztlich hilft wie immer nur Zwang, wenn die Vernunft alleine nicht siegt...
Mit Vernunft oder gar Klimaschutz hat die Begrenzung eigentlich nichts zu tun. Vielmehr ist das angeblich klimaschädliche Co2 für Staatseinnahmen mehr als zuträglich.
Ich würde den deutschen Herstellern raten, als Folge dieser Bestimmung massiv Jobs abzubauen und die Produktion zu verlagern. Ein Staat der seine innovativste Branche derart schröpfen will, hat diese letztlich nicht verdient.
Ist natürlich klar, dass vor allem die Franzosen sich ins Fäustchen lachen, schließlich werden ihre Kleinwagenhersteller mit dieser Regelung indirekt subventoniert. Eine weitere Folge dieser Begrenzung wird ein starker Rückgang von Innovationen im Automobilbau sein.
Wer im übrigen schimpft, dass die deutschen Hersteller nichts getan hätten, sollte sich lieber einmal informieren. Bei den Vebrennungsmotoren ist der Vorsprung im Prinzip uneinholbar. Und wer mir jetzt mit Toyota Prius kommt, der soll diesen mal fahren und mit einem TSI Golf vergleichen. Grauenhaft.. Den Verbrennungsmotoren wird weiterhin die Zukunft gehören, mit welchem Treibstoff wird sich zeigen.
bald Sch...egal, schaut euch einfach nur mal das hier an:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,580213,00.html
Das Undenkbare, befürchtet Apokalytische scheint in Gang gekommen. Gute Nacht wünscht ...
Kuni
Paging