Die amerikanische X-Prize-Stiftung lobt ein Preisgeld in Höhe von zehn Millionen Dollar aus - für ein besonders sparsames Auto.
Mit zehn Millionen Dollar lässt sich etwas bewegen, behauptet Peter Diamandis von der amerikanischen X-Prize-Stiftung seit Jahren. 2004 zum Beispiel hat er diese Summe für SpaceShipOne ausgeschüttet, das in einem Wettbewerb als erstes privates Raumschiff den Weltraum erreicht hatte.
Dieses Pac-Car II kämer zwar 5385 Kilometer weit, kann aber nur einen Menschen liegend befördern. Die X-Prize-Stiftung hat das Preisgeld aber für ein "richtiges" Auto ausgelobt. (© Foto: dpa)
Anzeige
Jetzt bietet Diamandis die gleiche Summe für ein Auto, das mit weniger als 2,4 Litern Benzin auf 100 Kilometer auskommt (in amerikanischen Maßen: 100 Meilen pro Gallone). Dabei geht es nicht um Prototypen wie das wasserstoffgetriebene Pac-Car II der ETH Zürich, das gesteuert von einem liegenden Piloten mit dem Energiegehalt eines Liters Benzin 5385 Kilometer weit käme.
Vielmehr gibt es das Preisgeld nur für Autos, die zwei oder vier Passagiere befördern und bei einer Massenproduktion von mindestens 10.000 Stück auf dem Markt wettbewerbsfähig wären. Einen Termin nennt die Stiftung noch nicht.
(sueddeutsche.de)
(SZ vom 3.4.2007)
Vor dem ESC-Finale in Aserbaidschan
Der ist schon in der Entwicklung:
http://www.loremo.com/