Die technischen Probleme bei den Online-Anträgen waren auch am Mittwoch noch nicht vollständig beseitigt. "Es gibt immer noch Engpässe", sagte Bafa-Sprecher Beutel. Allerdings liege das nicht an den Rechnern des Amtes, sondern an mangelnden Kapazitäten im Internet. Daran könne das Amt nichts ändern.

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Zugleich räumte er ein, dass die Daten von 100 Antragstellern versehentlich an andere Antragsteller verschickt worden seien. Dies sei am Montag passiert, weil ein Haupt- und ein Reserverechner in Folge des großen Ansturms und einer daraufhin notwendigen Änderung einige Minuten nicht synchronisiert worden seien. Beutel kündigte an, dass die Online-Plattform künftig das verschlüsselte https-Verfahren nutzen werde. Damit werde es unmöglich gemacht, dass Dritte im Internet die Daten der Antragsteller mitlesen können. Allerdings dauere die Umstellung einige Tage.

Unterdessen warnte die Entsorgungsbranche die Bürger, übereilt alte Autos zu verschrotten. Nur um noch die 2500 Euro zu bekommen, würden Fahrzeuge inzwischen "blind" in die Verschrottung gegeben, "obwohl damit sicherlich noch gute Erlöse erzielt werden können", sagte der Geschäftsführer der Bundesvereinigung deutscher Stahlrecycling und Entsorgungsunternehmen (BDSV), Ulrich Leuning, der Saarbrücker Zeitung. Bei zahlreichen Autofahrern sei offenbar "Panik ausgebrochen". Auch der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), dem ebenfalls zahlreiche Verschrottungsbetriebe angeschlossen sind, warnte vor Hysterie.

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  1. Eine Million Anträge auf Abwrackprämie
  2. Sie lesen jetzt Immer noch Online-Probleme
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(dpa/gba/gf)