Von Von Sebastian Viehmann

Die Autohersteller feilen an neuen Spritsparkonzepten. Oft bieten sie dabei nur alten Wein in neuen Schläuchen - doch das meiste funktioniert noch immer. Ein kleiner Überblick.

Autos werden immer schwerer. Ein VW Golf wog 1974 rund 800 Kilogramm - das aktuelle Modell des Wolfsburger Bestsellers bringt nun 1,1 Tonnen auf die Waage. Doch immer mehr Nebenaggregate und Elektronik erhöhen nicht nur das Gewicht, sie wollen auch mit immer mehr Energie versorgt werden.

Die Angabe des Schaltzeitpunktes ist Teil des BlueEfficiency-Programms von Mercedes: Der Pfeil in der Mitte, der nach oben zeigt, fordert den Fahrer auf, in den fünften Gang zu schalten. (© Foto: Mercedes)

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Blue Efficiency oder Efficient Dynamics?

Allen Fortschritten in der Motorentechnik zum Trotz ist die Verbrauchsbilanz moderner Autos in der Summe eher bescheiden. Erst recht, wenn man sich den Fortschritt auf anderen Gebieten - etwa der Sicherheitstechnik - betrachtet. Effizienz ist gefragt. Und als Speerspitze alt bekannter wie neuer Techniken dienen Spritspar-Modelle.

Mercedes setzt bei der C-Klasse auf "Blue Efficiency". Dazu gehört ein Leichtbaukonzept, bei dem selbst eine um 1,2 Kilogramm erleichterte Verbundglas-Frontscheibe ihr Scherflein zum Abspecken beiträgt. Ins Spiel kommen außerdem Reifen mit geringerem Rollwiderstand, spezielle Motor- und Unterbodenverkleidungen, Benzindirekteinspritzung, eine tiefer gelegte Karosserie und eine verlängerte Hinterachsübersetzung.

Die facegeliftete B-Klasse kommt im Herbst mit einer Start-Stopp-Funktion auf den Markt. Konkurrent BMW war schneller: Im Zuge des von langer Hand vorbereiteten "Efficient Dynamics"-Programms kommen 1er, 3er und Mini schon heute in den Genuss einer Start-Stopp-Automatik, einer Technik zur Bremsenergierückgewinnung sowie anderer Spritspar-Maßnahmen.

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