Ohne ihn gäbe es keine Knautschzone und keine Fahrgastzelle: Béla Barényi ist der Begründer der Sicherheitstechnik in Automobilen. In diesem Jahr wäre er hundert Jahre alt geworden. Eine Erinnerung.
Auf den allerersten Blick ist es nur eine unscheinbare Nummernfolge: 854 157. Doch hinter diesen Zahlen, die für die Registerkennzeichnung eines Patents aus dem Jahre 1952 stehen, verbirgt sich bis heute das Grundprinzip passiver Sicherheitstechnik im Automobilbau.
Das waren noch Zeiten: Die Versuchsautos wurden mit Heißwasserraketen angetrieben. (© Foto: Mercedes)
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Es geht um ein "Kraftfahrzeug, insbesondere zur Beförderung von Personen, dadurch gekennzeichnet, dass Fahrgestell und Aufbau so bemessen und gestaltet sind, dass ihre Festigkeit im Bereich des Fahrgastraumes am größten ist und nach den Enden zu stetig und stufenweise abnimmt".
Erdacht hatte das, was heute landläufig Knautschzone genannt wird, der Konstrukteur Béla Barényi - weltweit als der Vater der modernen Automobilsicherheit apostrophiert.
Vor 100 Jahren, am 1. März 1907, wurde Béla Barényi in Hirtenberg bei Wien geboren. Und der Lebensweg dieses Mannes, den Weggefährten später als "wissbegierig, engagiert und scharfsinnig" beschreiben sollten, war von Anfang an klar vorgezeichnet: Barényi studierte am Wiener Technikum, einer privaten Lehranstalt für Maschinenbau und Elektrotechnik, und stieg 1926 bei Steyr als Karosseriekonstrukteur ein.
Nach weiteren Stationen - Austro-Fiat in Wien, Adler-Werke in Frankfurt oder der Gesellschaft für technischen Fortschritt in Berlin - fand Barényi schließlich am 1. August 1939 seine berufliche Heimat: die Daimler-Benz AG in Stuttgart.
"Sie machen alles falsch", hatte Barényi beim Vorstellungsgespräch gegenüber dem damaligen Vorstandsmitglied Wilhelm Haspel kategorisch festgestellt - und war fortan nicht mehr zu bremsen.
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Gewalt in Syrien
Warum sind wohl nur Mercedes zu sehen? Weil die Entwicklungen bei MB erreicht wurden, und der Jubilar dort gearbeitet hat!
Hat da zufällig die PR-Abteilung von Daimler-Chrysler ein klitzekleines bisschen nachgeholfen? Oder wie kommt es, dass nur Bilder und Infos über Mercedes-Benz PKWs verwendet wurden?