Das "A1-mobil"-Konsortium äußerte sich am Mittwoch nur knapp zu den Schäden: "Die Ermittlungen der Ursachen dauern an." Die Bauzeit bis Ende 2012 werde sich nicht verzögern. Nach Medienberichten soll im April ein Gutachten vorgelegt werden. Auf das Ergebnis ist auch die Landesregierung in Hannover gespannt. "Es ist Aufgabe des Konsortiums, wie es zum Ziel kommt. Die Verantwortung trägt 'A1-mobil'", sagte Heike Haltermann von der Landesstraßenbaubehörde.

Anzeige

Unterdessen rätseln die Experten weiter über die Ursachen der Pannen. Auch Dirk Matthies vom ADAC Weser-Ems in Bremen wundert sich. "Das ist schon sehr merkwürdig. So etwas kennt man nicht von neuen Straßen." Der als Flüsterasphalt bekannte Belag sei nicht zum ersten Mal verwendet worden, auch Frost dürfte kaum eine Rolle gespielt haben. Aus Sicht des ADAC-Mannes kann nur ein Fehler bei der Verfahrensweise verantwortlich sein.

Die als Hansalinie bezeichnete A 1 ist in Deutschland eine der wichtigsten Straßen. Sie verbindet im europäischen Fernstraßennetzdie deutschen Seehäfen und die skandinavischen Länder mit den süd- und südwesteuropäischen Wirtschaftsräumen. Täglich rollen 70.000 Fahrzeuge zwischen Hamburg und Bremen über die Autobahn. Rund ein Viertel davon sind Lastwagen.

Sie sind jetzt auf Seite 2 von 2

  1. Marode Fahrbahn
  2. Sie lesen jetzt Die Experten rätseln über die Ursachen
Leser empfehlen 

(sueddeutsche.de/dpa/gf)