Aber: Nick Freeman, ein führender Verkehrs- und Strafanwalt in Großbritannien, stößt ins gleiche Horn und formuliert drastisch: "Wenn Sie einen der betroffenen Toyotas besitzen, lassen Sie ihn stehen. Sollten Sie nämlich aufgrund des nicht behobenen Defekts einen Unfall verursachen, sind sie unter Umständen für alles verantwortlich und können vor Gericht landen."

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Toyota hält dagegen: "Alle Modelle können sicher gefahren werden", so Miguel Fonseca, Toyota-Geschäftsführer in Großbritannien. "Außerdem haben wir alle betroffenen Modelle inzwischen identifiziert, die Eigentümer werden zügig informiert."

Der japanische Hersteller hatte wegen klemmender Gaspedale Millionen Autos zurückgerufen - mit verheerenden Folgen fürs Geschäft. Die Pedale müssen einer Toyota-Sprecherin zufolge nicht ausgebaut, sondern mit einem zusätzlichen Distanzstück versehen werden. Die ersten dieser Teile sollten in der nächste Woche geliefert werden. "Das wird ein Werkstatt-Aufwand von einer halben Stunde sein."

Die monatlichen Verkäufe in den USA sind mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren gefallen. Toyota verkaufte im Januar nur noch 99.000 Autos in den USA, ein Absturz um 16 Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

Zu den möglichen Bremsproblemen beim Hybridmodell Prius kann Toyota Deutschland noch keine Aussagen machen. Die Angelegenheit werde zurzeit geprüft. Zuvor waren einige wenige Kundenbeschwerden aus Japan und den USA bekanntgeworden, bei deren Fahrzeugen soll die Bremse kurzzeitig versagt haben.

Eine Ursache für die Bremsprobleme soll die mögliche Fehlfunktion eines Sensors sein, wenn das Bremskontrollsystem einen Schlag erhält. Das japanische Transportministerium wies Toyota nach eigenen Angaben an, den Fall zu untersuchen.

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  1. Schatten über Toyota
  2. Sie lesen jetzt Toyota besteht darauf: Alle Modell seien sicher
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(sueddeutsche.de/dpa)